Berliner Stadtmagazin
Foto: S-Bahn

Berliner S-Bahn-Museum

Foto: S-Bahn

Seit 1980 tragen wir wertvolle technische und stadtgeschichtliche Gegenstände der Berliner S-Bahn zusammen. Die Idee lag nahe, ein "richtiges" Museum dafür einzurichten. Und seit 1997 können die Besucher in dem ausgedienten S-Bahn-Unterwerk Griebnitzsee auch alles anfassen. Früher standen dort mal die großen Transformatoren und Gleichrichter, die den Strom für die S-Bahn lieferten. Heute gibt es hier von der Fahrkarte bis zum Fahrplan, vom Signal bis zum Stellwerk alles zu sehen. Das ist Technik zum erleben - das begeistert! Zum Beispiel der Fahrkartenautomat aus Uromas Zeiten, als der Fahrschein für die 3. Klasse noch 2 Groschen kostete. Dazu liefert eine interessanten Dokumentation auf Schautafeln einen Überblick über die Berliner S-Bahn.

Bevor das Museum gegründet wurde, trugen die Mitglieder des Berliner Fahrgastverbandes IGEB e.V. die Sammlung in jahrelanger Kleinarbeit zusammen. Vor allem, als der Senat 1984 die S-Bahn in West-Berlin übernommen hatte und Strecken stillegte oder modernisierte. Beides bedeutete den unwiederbringlichen Verlust alter Schilder, Signale, Bahnsteigaufbauten -- überhaupt des besonderen Charakters der Berliner S-Bahn. Denn die stummen Zeitzeugen verschwanden durch Erneuerung, Witterung oder Vandalismus. Die IGEB und der Berliner Schienenverkehrs-Verband retten das "überflüssige" Material. Dabei wurden sie von der Verwaltung des ehemaligen Reichsbahnvermögens (VdeR, heute das Bundeseisenbahnvermögen) und von den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) unterstützt. Das alles geschah zunächst im Verborgenen.

Als die Sammlung immer größer wurde, war auch der Wunsch da, diese Exponate einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Idee eines Museums war geboren. Doch es fehlten die Räume, um den ständig wachsenden Fundus dauerhaft zu zeigen. Mit den Räumen im Umspannwerk Griebnitzsee haben wir einen geeigneten Platz gefunden. Weil die Entwicklung bei der Berliner S-Bahn niemals abgeschlossen sein wird, gibt es auch nie "die fertige Ausstellung". Immer wieder kommen neue Dinge hinzu. Das Museum wird also immer wieder neues zu bieten haben.

Die Ausstellung soll zum einen die Technik zeigen, wie beispielsweise Signale, Fahrkartendrucker oder ein elektro- mechanisches Stellwerk. Auch viele Bahnhofschilder sind dabei, so von einigen Stationen, die längst nicht mehr den angeschrieben Namen tragen. Nur zwei Beispiele: Marx-Engels-Platz (vorher Börse, jetzt Hackescher Markt) oder Ernst-Thälmann-Park (vorher und heute wieder Greifswalder Straße). Zum anderen gibt es auch etwas über die Menschen zu sehen, die bei der S-Bahn arbeiteten und natürlich auch über jene, die sie in den vielen Jahrzehnten täglich benutzten.

Die Darstellung soll keine akademische Präsentation von Gegenständen sein, die aus dem Zusammenhang gerissenen sind. Vielmehr soll sie die Atmosphäre von Zügen, Bahnhöfen und natürlich auch von den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen vermitteln. Die lebendige Darstellung beginnt schon mit dem Ausstellungsort, der sich in unmittelbarer Nähe der früheren Mauer und des ehemaligen Grenzbahnhofs zwischen BerlinDie Ausstellung ist in thematisch gestaltete Bereiche gegliedert. So steht beispielsweise die Hebelbank eines Stellwerks in einem eigens so hergerichteten Raum. Fahrkarten liegen an einer Fahrkartenausgabe, an deren Wand ein passender Eisenbahn-Kalender hängt und wo auf dem Frühstückstisch die Eisenbahnerzeitung "Fahrt Frei" liegt. Neben den unmittelbar zur S-Bahn gehörenden Objekten sind zeitgenössische Gegenstände des Alltags deshalb ebenso wichtig. Möglichst viele Objekte werden in voller Funktion gezeigt. Sie sind im wahrsten Sinne des Wortes "begreifbar".
und Potsdam befindet.

Eine interessante Aufgabe des Museums ist die Dokumentation der bisherigen Entwicklung der S-Bahn in Ost und West. So wird gezeigt, wie sich unter verschiedenen gesellschaftlichen und ökonomischen Bedingungen die Berliner S-Bahn entwickelte. Weil die Entwicklung ständig voranschreitet, werden im S-Bahn-Museum zukünftig Ausstellung und Diskussionen zu aktuellen Planungen veranstaltet -- es soll ein Forum für die Verkehrsplanung in Stadt und Region bieten.

Orte in der Nähe

BB RADIO

BB RADIO

Großbeerenstraße 185
14482 Potsdam - Babelsberg

BB Radio ist ein privater Hörfunksender aus Potsdam und wird von der BB RADIO Länderwelle Berlin / Brandenburg GmbH & Co. KG betrieben. Der Sender begann am 31. Dezember 1993 mit seinem Programm und war damals wie heute der einzige landesweite private Radiosender Brandenburgs. Der Formatradiosender sendet ein Musikprogramm mit Hot AC-Format.

Nachdem RTL Radio Deutschland im Januar 2006 seine Anteile verkauft hat, ist die Hubert Burda Media Mehrheitseigner bei dem Potsdamer Sender. Die Anteile an der Gesellschaft werden zu jeweils 50 Prozent von der Hubert Burda Media direkt und zur anderen Hälfte von der Studio Gong GmbH & Co. KG gehalten, an der wiederum die Hubert Burda Media zu 40 Prozent beteiligt ist.

 

UKW 107,5 MHz

BB RADIO jetzt höhren

Eatavium Potsdam

Eatavium Potsdam

in der Caligari Halle am Filmpark Babelsberg Ecke Emil-Jannings-Straße 1
14482 Potsdam - Babelsberg

Willkommen beim Extavium Potsdam



Das Extavium ist umgezogen und bietet noch mehr Platz zum Experimentieren. Seit dem 20. März ist unser wissenschaftliches Mitmachmuseum wieder für Besucher geöffnet. Wir freuen uns, Sie ab jetzt in der Caligari Halle am Filmpark Babeblsberg, Marlene-Dietrich-Allee Ecke Emil-Jannings-Straße, zu begrüßen.

Am Eröffnungstag, dem Frühlingsanfang 2012, durchschnitten Dr. Axel Werner, Kurator des Extaviums, Friedhelm Schatz, Geschäftsführer des Filmparks Babelsberg, Matthias Platzeck, Ministerpräsident des Landes Brandenburg, sowie Martina Münch, Ministerin für Bildung, Jugend und Sport, symbolisch ein rotes Band. 300 Kinder stürmten vor Freude auf den Parcours der Elemente. Sie durchliefen Wasser, Luft, Erde und Feuer – die vier Elemente, die dem wissenschaftlichen Mitmachmuseum seinen Namen gegeben haben.

Stolz erzählte Matthias Platzeck: „In jedem Kind steckt ein kleiner Wissenschaftler, und das Extavium ist die größte Experimentierstube unseres Bundeslandes. Es wäre also gut möglich, dass sich der nächste Einstein hier im Extavium die ersten Sporen verdient.“

Schnell stürmten die neugierigen kleinen und großen Besucher den Eingang der Caligari Halle. Mit großem Wissensdurst probierten sich alle an den über 130 Exponaten aus, besuchten die vielen angebotenen Experimentiershows und bestaunten die Wissenschaftsshow auf der neuen Bühne. Auf ihr wurde Elefantenzahnpasta produziert, der Effekt von Chemolumineszens vorgeführt und Stickstoff zum Explodieren gebracht.

Mit neuen Angeboten für Grundschulen und weiterführende Schulen sowie unterhaltsamen Präsentationen zu spannenden naturwissenschaftlichen Phänomenen für neugierige Erwachsene bieten wir Ihnen Spaß und Spannung für alle Altersgruppen. Mit unserer interaktiven Ausstellung und spannenden Experimentierkursen entführen wir Sie in die faszinierende Welt der Naturwissenschaften! Frieren Sie Ihren Schatten ein, fassen Sie den Satz des Pythagoras an und lassen Sie einen Schokokuss im Vakuum platzen. Das Exploratorium Potsdam bietet Spaß, Spannung und Aha-Effekte für die ganze Familie. Albert Einstein würde mitspielen!


Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

 

Filmpark Babelsberg

Filmpark Babelsberg

August-Bebel-Straße 26-53
14482 Potsdam - Babelsberg

Seit über 95 Jahren schlägt das Herz der größten und ältesten Filmmetropole Europas. Mehr als 3000 Kino- und Fernsehfilme entstanden unter den Signets von UFA, DEFA und Studio Babelsberg. Sehenswertes wurde hervorgebracht, große Kunst, laute und leise Töne, unvergessene Bilder... Heute gehen in den Babelsberger Hightech-Studios für erfolgreiche TV- und große Kinoproduktionen die Spots an.

Alljährlich - zwischen März und Oktober -  ermöglicht der Filmpark Babelsberg den exklusiven Blick in die faszinierende Welt von Kinozauber, Fernsehhits, Stars und Sternchen. Der Themenpark, nur einen Steinwurf von Berlin entfernt, gilt als touristisches Highlight der Region. Alles was zum Film gehört, ist hier für Besucher in Szene gesetzt.
Ein Abstecher in den Vulkankrater, den Orient oder das original GZSZ-Außenset gefällig? Als Wetterfee oder Moderator vor der Kamera stehen? Mit dem Filmtiertrainer einen Werbespot drehen? In der Welt der Illusionen wird Unmögliches möglich! Spannende Shows, Dreharbeiten, atemberaubende Stunts, Filmhandwerk, tierische Stars und einmalige Kulissen laden zum Blick hinter die Kulissen ein. Auch die Jüngsten finden ihren Spaß. Auf dem Dschungel-Spielplatz und in Panama, dem Traumland der Janosch-Figuren, schlagen Kinderherzen höher.

Radio Teddy

Radio Teddy

August-Bebel-Straße 26-53
14482 Potsdam - Babelsberg
S-Bahn Museum Berlin

S-Bahn Museum Berlin

Rudolf-Breitscheid-Straße 203
14482 Potsdam

Öffnungszeiten des Museums

von April bis November jeweils am zweiten Wochenende des Monats (Sonnabend und Sonntag) von 11 bis 17 Uhr.

Im Winter ist das Museum geschlossen, da es ohne Heizungsanlage für Besucher sehr kalt werden kann ... Trotzdem arbeiten unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter währenddessen an der Erweiterung der Ausstellung.

Veranstaltungsübersicht
Änderungen möglich


Eintrittspreis zu den Museums-Öffnungstagen der Dauerausstellung:
Erwachsene 2,00 €, 7 bis 14 Jahre 1,00 €, Kinder bis 6 Jahre frei.
Mitglieder IGEB und DBV frei.

Spenden sind jederzeit willkommen! Eintrittsgelder und Spenden kommen zu 100% dem Erhalt und neuen Projekten des Museums zu Gute!

Gruppenführungen sind ab 20 Personen gerne möglich. Bitte frühzeitig anmelden!

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Tagesempfehlung aus dem Veranstaltungskalender des Berliner Stadtmagazin

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10:00 Uhr - Wildpark Johannismühle
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14:00 Uhr - Schwules Museum
Selbstbewusstsein und Beharrlichkeit
10:00 Uhr - Deutsches Technikmuseum
Pillen und Pipetten
Foto: S-Bahn

Kontakt und Adresse

Rudolf-Breitscheid-Straße 203
14482 Potsdam
im Unterwerk am S-Bahnhof Griebnitzsee (Stadtgrenze Berlin/Potsdam)

Berliner S-Bahn-Museum GbR
Telefon (030) 78 70 55 -11 oder
Telefon (030) 63 49 70 -76
Telefax (030) 78 70 55 -10


info@s-bahn-museum.de

www.s-bahn-museum.de

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