Array ( [0] => 2019 [1] => 08 [2] => 19 ) 2019-08-19 Berliner Stadtmagazin - Kulturnews in Berlin und Umgebung
Berliner Stadtmagazin

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Foto: MKPRESS

Unsere Tagestipps in Berlin am Montag den 19.08.2019

Botanisches Museum
ab 09:00 Uhr
Botanisches Museum
Königin-Luise-Straße 6-8
14195 Berlin

Botanisches Museum

Das botanische Museum in der Königin-Luise-Strasse 6-8 ist das einzige seiner Art in Mitteleuropa und versteht sich als Ergänzung zum Botanischen Garten. Hier haben Sie die Möglichkeit, ihr Wissen über die Pflanzenwelt weiter zu vertiefen. Zahlreiche, meist stark vergrößerte Modelle zeigen Ihnen Feinstrukturen, die mit bloßem Auge am lebenden Objekt nicht erkennbar sind. Vegetationstypen werden anhand verkleinerter Modelle in Dioramen dargestellt, und vieles ist im Botanischen Museum immer zu sehen, was im Garten nur an wenigen Tagen oder Wochen eines Jahres zu beobachten ist.
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Ausstellung des 1. Berliner DDR Motorrad-Museum
ab 10:00 Uhr
1. Berliner DDR-Motorrad-Museum
Rochstraße 14c
10178 Berlin

Ausstellung des 1. Berliner DDR Motorrad-Museum

Über 100 Motorräder, Roller und Mopeds der Hersteller MZ, Simson und IWL sind auf ca. 1000qm Fläche über 2 Etagen ausgestellt. Das sind nahezu alle Modelle aus 40 Jahren DDR Zweiradproduktion, dazu viele Gespanne, Sport-und Rennmaschinen,Sonderfahrzeuge aber auch Behördenkräder.

Im Museum selbst warten einige "Knüller" auf unsere Besucher.
So zum Beispiel mehrere Modelle vom Kultroller "Schwalbe", mit dem auch die beliebte DDR-Schauspielerin Agnes Kraus als "Schwester Agnes" über die Dörfer fuhr.
Desweiteren viele Exponate von IFA/MZ mit denTypen RT, BK, ES, ETS, TS, und ETZ .Die Roller von IWL mit den Typen Pitty, Wiesel, Berlin und Troll. Aber auch Motorräder,Mopeds und Mokicks von Simson/Suhl wie AWO-T, AWO-S , SR1 und SR2 dann die Suhler Vogelserie, Mofa und S50, S51 und viele andere mehr. Nicht zu vergessen die EMW R 35 aus Eisenach.

Eine weitere Rarität ist ein Eskorte-Motorrad der Ära Honecker mit originalem DDR-Emblem an der Verkleidung. Von diesen Maschinen gab es nur 60 Stück, wobei 30 nach Ungarn exportiert wurden. Inzwischen existieren von dem Eskorte-Modell nur noch sehr wenige Maschinen.

Es sind auch andere Ausstellungstücke dabei,von denen es nur ganz wenige Exemplare gibt.
z.B. : Drei DKW und IFA Rennmaschinen mit 125 bzw 150 ccm, eine davon mit Ladepumpe.

Im Museum sind auch Dokumentationen über die Motorradwerke in der DDR zu finden. Dazu kommen Schaubilder, Filme, Videos, DVDs, Ansichtskarten und Bücher.

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Foto: 1. Berliner DDR Motorrad-Museum
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Foto: 1. Berliner DDR Motorrad-Museum
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Foto: 1. Berliner DDR Motorrad-Museum
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Foto: 1. Berliner DDR Motorrad-Museum
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Foto: 1. Berliner DDR Motorrad-Museum
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Foto: 1. Berliner DDR Motorrad-Museum
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Foto: 1. Berliner DDR Motorrad-Museum
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Foto: 1. Berliner DDR Motorrad-Museum
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Foto: 1. Berliner DDR Motorrad-Museum
360° Berlin
10:00 Uhr
Berliner Fernsehturm
Panoramastr. 1A
10178 Berlin

360° Berlin

Sie möchten 360° Berlin entdecken? Dann sind Sie auf dem Fernsehturm genau richtig. Aus 203 und 207 m Höhe können Sie die ganze Stadt mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten überblicken: den Reichstag, das Brandenburger Tor und den Hauptbahnhof sehen Sie von hier aus ebenso wie das Olympiastadion, die Museumsinsel oder den Potsdamer Platz.
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ab 10:00 Uhr
Computerspielemuseum
Karl-Marx-Allee 93a
10243 Berlin

Ausstellung zur digitalen interaktiven Unterhaltungskultur

Das Computerspielemuseum eröffnete 1997 in Berlin die weltweit erste ständige Ausstellung zur digitalen interaktiven Unterhaltungskultur. Seitdem war es für über 30 nationale und internationale Ausstellungen verantwortlich, darunter das von der Kulturstiftung des Bundes geförderte Projekt »pong.mythos«, Deutschlands erfolgreichste Wanderausstellung zur Geschichte des Computerspiels. In den letzten fünf Jahren haben über 470.000 Besucher diese temporären Ausstellungen gesehen. Eine Auswahl unserer Ausstellungen dokumentiert das Ausstellungsarchiv.
Das Brücke-Museum
ab 11:00 Uhr
Brücke Museum
Bussardsteig 9
14195 Berlin

Das Brücke-Museum

Der 1. Dezember 1964 markiert den eigentlichen Beginn der Baugeschichte des Berliner Brücke-Museums: Karl Schmidt-Rottluff entschließt sich anlässlich seines 80. Geburtstages zu einer großzügigen Schenkung von Gemälden an das Land Berlin und stellt seinen gesamten künstlerischen Nachlaß in Aussicht. Gleichzeitig macht er, beraten vom Kunst-historiker Professor Leopold Reidemeister, den Vorschlag eines Museumsneubaus, der auch Werke der übrigen Brücke-Mitglieder aufnehmen soll. Als Standort des Museums wird eine Lage abseits der Großstadt mit Bezug zur Natur anvisiert. Der Berliner Senat stellt daraufhin einen Bauplatz am Rande des Grunewalds zur Verfügung. Die Planung liegt in Händen des Senatsbaudirektors Werner Düttmann. Baubeginn ist im August 1966, die feierliche Eröffung erfolgt am 15. September 1967 mit einer ersten umfassenden Präsentation der Sammlungsbestände zur Künstlergruppe "Brücke". 1989 erfolgte ein Ausbau des Verwaltungstraktes.

Der als eingeschossiger Flachbau ausgeführte Gebäudekomplex entwickelt sich in breitgelagerter Ausdehnung zwischen hohem alten Baumbestand von Kiefern und Birken. Wie ein Bungalow fügt er sich harmonisch in die stille Villengegend ein und gewinnt den Charakter eines privaten Wohnhauses. Zur Straße hin schließt sich das Museum durch eine niedrige Mauer aus Sichtbeton ab. Die übrigen Gebäudefronten sind umgeben von einer natürlich gewachsenen Waldlandschaft.

Der Grundriss zeigt vier kojenartig konzipierte Räume unterschiedlicher Größe und Proportion, die sich mit U-förmigen Wandkompartimenten um einen bepflanzten Innenhof gruppieren. Eine zentrale Eingangshalle verbindet Ausstellungssäle und Verwaltungstrakt. Zum Foyer mit Kassenbereich und Sitzgruppe grenzt sich der Ausstellungsbereich durch einen tiefergelegten Fußboden deutlich ab. Nach außen öffnet sich das Gebäude durch großzügige, bis zum Bodenniveau reichende Fenster, die an den Gelenkstellen zwischen den Ausstellungsräumen Ausblicke in den Innenhof sowie die angrenzende Natur ermöglichen. Die Beleuchtung erfolgt in Form von Tageslicht durch von außen nicht sichtbare schräggestellte Oberlichtfenster, die bandartig über den Hängeflächen der Bilder angeordnet sind. Als Fußbodenbelag wurde ein heller Kokosteppich gewählt. Zusammen mit dem weißen Wandanstrich steigert er die Leuchtkraft der starkfarbigen Exponate. Die schlichte Einfachheit der Gebäudeformen setzt sich in der Gestaltung der Sitzmöbel fort. Analog zum kubischen Stil der Architektur entwarf Düttmann schwere kastenförmige Ledersessel, die in jedem Raum zur ruhigen Betrachtung der Bilder einladen. Eindruck und Wirkung des Gebäudes werden ganz wesentlich vom Wechselsspiel zwischen blockhafter Geschlossenheit im Äußeren und großzügiger Offenheit im Inneren geprägt.

Mit seiner klaren, nüchternen und funktional ausgerichteten Architektur steht der Bau des Brücke-Museums in der Tradition des Bauhauses. Er ist damit ein typisches Beispiel für das Aufgreifen von Gestaltungsgrundsätzen der klassischen Moderne in der deutschen Architektur der 60er Jahre und steht in einer Reihe mit weiteren musealen Neugründungen dieser Zeit wie dem Ernst-Barlach-Museum in Hamburg (1962), dem Olaf-Gulbransson-Museum in Tegernsee (1966) oder dem Federseemuseum in Bad Buchau (1968). Mit knapp 500 qm Ausstellungsfläche ist das Brücke-Museum eines der kleinsten Museen in Berlin. Seine Stärke liegt in der ruhigen Intimität und in der bewußten räumlichen Reduzierung, die in idealer Weise seiner eigentlichen Bestimmung dient: der konzentrierten Präsentation von Leben und Kunst der "Brücke". (AG)

Lit.: Leopold Reidemeister: Das Brücke-Museum. Innerer und äußerer Aufbau, Berlin 1970. Hannelore Schubert: Moderner Museumsbau. Deutschland, Österreich, Schweiz, Stuttgart 1986. Magdalena M. Moeller: Das Brücke-Museum Berlin, München 1990, S. 15-19.





Das Brücke-Museum ist täglich außer dienstags von 11.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.
Am 24. und 31. Dezember ist das Museum geschlossen. Am 1. Januar ist das Museum von 13.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.
Für Feiertage oder aus sonstigem begründeten Anlass bleiben Sonderregelungen vorbehalten, die jedoch rechtzeitig in der Presse bekanntgegeben werden.

Fahrverbindung:
Bus Linie 115, Haltestelle Clayallee / Pücklerstraße.
Parkplätze stehen vor dem Museum zur Verfügung. Eine Rampe für Rollstuhlfahrer sowie ein Rollstuhl stehen zur Verfügung.

Eintrittspreise:
Das Eintrittsgeld beträgt € 5,00

Für Studenten, Arbeitslose, Grundwehr- und Zivildienstleistende, sowie Rentner und Schwerbehinderte gegen Vorlage des entsprechenden Ausweises € 3,00.

Für Gruppen von mindestens 10 Besuchern nach vorheriger Anmeldung – pro Person € 3,00.


Freien Eintritt haben:

• Schüler mit Schülerausweis

• Betreute Schulklassen nach vorheriger Anmeldung mit Schülerausweis (bitte Gruppengröße angeben), deren Begleitpersonen € 3,00

• Studierende der deutschen Hochschulen und Akademien für bildende und angewandte Kunst, die sich als solche ausweisen können

• Mitglieder des Internationalen Museumsrates (ICOM), die sich als solche ausweisen können

• Inhaber eines gültigen Presseausweises

• Mitarbeiter von Museen, die sich als solche ausweisen können

• Kinder bis zum vollendeten 6. Lebensjahr

• Begleitperson eines Schwerbehinderten, sofern dies ärztlich als Notwendig anerkannt ist und im Schwerbehindertenausweis vermerkt wurde.
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Vorschau für Berlin

Ausstellung des 1. Berliner DDR Motorrad-Museum
21.08.2019
ab 10:00 Uhr
1. Berliner DDR-Motorrad-Museum
Rochstraße 14c
10178 Berlin

Ausstellung des 1. Berliner DDR Motorrad-Museum

Über 100 Motorräder, Roller und Mopeds der Hersteller MZ, Simson und IWL sind auf ca. 1000qm Fläche über 2 Etagen ausgestellt. Das sind nahezu alle Modelle aus 40 Jahren DDR Zweiradproduktion, dazu viele Gespanne, Sport-und Rennmaschinen,Sonderfahrzeuge aber auch Behördenkräder.

Im Museum selbst warten einige "Knüller" auf unsere Besucher.
So zum Beispiel mehrere Modelle vom Kultroller "Schwalbe", mit dem auch die beliebte DDR-Schauspielerin Agnes Kraus als "Schwester Agnes" über die Dörfer fuhr.
Desweiteren viele Exponate von IFA/MZ mit denTypen RT, BK, ES, ETS, TS, und ETZ .Die Roller von IWL mit den Typen Pitty, Wiesel, Berlin und Troll. Aber auch Motorräder,Mopeds und Mokicks von Simson/Suhl wie AWO-T, AWO-S , SR1 und SR2 dann die Suhler Vogelserie, Mofa und S50, S51 und viele andere mehr. Nicht zu vergessen die EMW R 35 aus Eisenach.

Eine weitere Rarität ist ein Eskorte-Motorrad der Ära Honecker mit originalem DDR-Emblem an der Verkleidung. Von diesen Maschinen gab es nur 60 Stück, wobei 30 nach Ungarn exportiert wurden. Inzwischen existieren von dem Eskorte-Modell nur noch sehr wenige Maschinen.

Es sind auch andere Ausstellungstücke dabei,von denen es nur ganz wenige Exemplare gibt.
z.B. : Drei DKW und IFA Rennmaschinen mit 125 bzw 150 ccm, eine davon mit Ladepumpe.

Im Museum sind auch Dokumentationen über die Motorradwerke in der DDR zu finden. Dazu kommen Schaubilder, Filme, Videos, DVDs, Ansichtskarten und Bücher.

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Foto: 1. Berliner DDR Motorrad-Museum
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Foto: 1. Berliner DDR Motorrad-Museum
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Foto: 1. Berliner DDR Motorrad-Museum
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Foto: 1. Berliner DDR Motorrad-Museum
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Foto: 1. Berliner DDR Motorrad-Museum
Dauerausstellung: AlliiertenMuseum Rundgang
21.08.2019
ab 10:00 Uhr
AlliiertenMuseum
Clayallee 135 - Outp
14195 Berlin

Dauerausstellung: AlliiertenMuseum Rundgang

Der Rundgang durch die Dauerausstellung beginnt im Outpost Theater. Ausgangspunkt ist der Einmarsch der Truppen der Westmächte am 4. Juli 1945 in ihre Berliner Besatzungssektoren. Das Großphoto im Foyer des Gebäudes zeigt vor allem Frauen und Kinder sowie einige ältere Männer, die im zerstörten Berlin den Einmarsch verfolgen. Ein ähnliches Motiv findet der Besucher auch im Foyer des Bibliotheksgebäudes. Fast genau 50 Jahre später, am 4. September 1994, verfolgt hier die West-Berliner Bevölkerung die letzte Parade der westalliierten Truppen auf der "Straße des 17. Juni". Damit ging die einzigartige Geschichte der Westmächte und Berlin zu Ende. Aus den Siegern und Besatzern von einst waren Verbündete und Freunde geworden.

Die Dauerausstellung ist chronologisch in zwei Abschnitte unterteilt, die räumlich auf die beiden Gebäude Outpost Theater und Nicholson-Gedenkbibliothek verteilt sind. Im "Outpost" werden die Jahre 1945 bis 1950 beleuchtet. Im Mittelpunkt steht die Geschichte der Berliner Luftbrücke 1948/49.

Die Ausstellungssequenz in der Bibliothek widmet sich der Zeit von 1951 bis 1994. Hier konzentriert sich die Präsentation auf die militärischen Konfrontationen während des Kalten Krieges. Den Höhepunkt stellt das restaurierte Segment aus dem berühmten Spionagetunnel dar, der 1953/54 vom amerikanischen und britischen Nachrichtendienst gebaut wurde, um die sowjetischen Kommunikationslinien in Berlin anzuzapfen. Im Abspann dieses Ausstellungsteils werden dann schlaglichtartig auch die Ereignisse von der Deutschen Einheit am 3. Oktober 1990 bis zum Abzug der Westmächte vier Jahre später gestreift.

Das Freigelände zwischen den beiden Gebäuden präsentiert die herausragenden Großobjekte des Museums. Sie alle verweisen auf das Hauptproblem, mit dem sich die Westmächte von Anbeginn in Berlin auseinandersetzen mussten: den Zugang nach Berlin. Die Stadt hatte nach Kriegsende mitten in der sowjetischen Besatzungszone gelegen und die Zugangsrechte waren von den späteren Siegermächten nicht klar geregelt worden. Die erste große Krise kam im Juni 1948 mit der sowjetischen Blockade, die von den Westmächten mit der Luftbrücke beantwortet wurde. Im Zentrum des Freigeländes steht daher ein Flugzeug vom Typ "Hastings", das von der Royal Air Force während der Luftbrücke eingesetzt wurde. Dahinter befindet sich der Restaurant Waggon des französischen Militärzuges. Täglich verkehrten zwischen den Westzonen und Berlin Militärzüge der drei Westmächte. Sie dienten neben der militärischen Versorgung vor allem als Frühwarnsystem für den Fall einer erneuten Blockade. Und schließlich kann hier auch der Besucher das weltberühmte Kontrollhäuschen vom Checkpoint Charlie in Augenschein nehmen. Als Ausstellungsobjekt verweist es auf die unterbrochene Freizügigkeit innerhalb der Stadt. Ergänzt wird das Ensemble der Großobjekte durch ein "Stück" der Berliner Mauer sowie einen Wachturm, Symbole für die militärisch streng bewachte Sektorengrenze auf Seiten der DDR.

Alle Erläuterungen in der Ausstellung sind in den Sprachen Deutsch, Englisch und Französisch abgefasst.

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Das Brücke-Museum
21.08.2019
ab 11:00 Uhr
Brücke Museum
Bussardsteig 9
14195 Berlin

Das Brücke-Museum

Der 1. Dezember 1964 markiert den eigentlichen Beginn der Baugeschichte des Berliner Brücke-Museums: Karl Schmidt-Rottluff entschließt sich anlässlich seines 80. Geburtstages zu einer großzügigen Schenkung von Gemälden an das Land Berlin und stellt seinen gesamten künstlerischen Nachlaß in Aussicht. Gleichzeitig macht er, beraten vom Kunst-historiker Professor Leopold Reidemeister, den Vorschlag eines Museumsneubaus, der auch Werke der übrigen Brücke-Mitglieder aufnehmen soll. Als Standort des Museums wird eine Lage abseits der Großstadt mit Bezug zur Natur anvisiert. Der Berliner Senat stellt daraufhin einen Bauplatz am Rande des Grunewalds zur Verfügung. Die Planung liegt in Händen des Senatsbaudirektors Werner Düttmann. Baubeginn ist im August 1966, die feierliche Eröffung erfolgt am 15. September 1967 mit einer ersten umfassenden Präsentation der Sammlungsbestände zur Künstlergruppe "Brücke". 1989 erfolgte ein Ausbau des Verwaltungstraktes.

Der als eingeschossiger Flachbau ausgeführte Gebäudekomplex entwickelt sich in breitgelagerter Ausdehnung zwischen hohem alten Baumbestand von Kiefern und Birken. Wie ein Bungalow fügt er sich harmonisch in die stille Villengegend ein und gewinnt den Charakter eines privaten Wohnhauses. Zur Straße hin schließt sich das Museum durch eine niedrige Mauer aus Sichtbeton ab. Die übrigen Gebäudefronten sind umgeben von einer natürlich gewachsenen Waldlandschaft.

Der Grundriss zeigt vier kojenartig konzipierte Räume unterschiedlicher Größe und Proportion, die sich mit U-förmigen Wandkompartimenten um einen bepflanzten Innenhof gruppieren. Eine zentrale Eingangshalle verbindet Ausstellungssäle und Verwaltungstrakt. Zum Foyer mit Kassenbereich und Sitzgruppe grenzt sich der Ausstellungsbereich durch einen tiefergelegten Fußboden deutlich ab. Nach außen öffnet sich das Gebäude durch großzügige, bis zum Bodenniveau reichende Fenster, die an den Gelenkstellen zwischen den Ausstellungsräumen Ausblicke in den Innenhof sowie die angrenzende Natur ermöglichen. Die Beleuchtung erfolgt in Form von Tageslicht durch von außen nicht sichtbare schräggestellte Oberlichtfenster, die bandartig über den Hängeflächen der Bilder angeordnet sind. Als Fußbodenbelag wurde ein heller Kokosteppich gewählt. Zusammen mit dem weißen Wandanstrich steigert er die Leuchtkraft der starkfarbigen Exponate. Die schlichte Einfachheit der Gebäudeformen setzt sich in der Gestaltung der Sitzmöbel fort. Analog zum kubischen Stil der Architektur entwarf Düttmann schwere kastenförmige Ledersessel, die in jedem Raum zur ruhigen Betrachtung der Bilder einladen. Eindruck und Wirkung des Gebäudes werden ganz wesentlich vom Wechselsspiel zwischen blockhafter Geschlossenheit im Äußeren und großzügiger Offenheit im Inneren geprägt.

Mit seiner klaren, nüchternen und funktional ausgerichteten Architektur steht der Bau des Brücke-Museums in der Tradition des Bauhauses. Er ist damit ein typisches Beispiel für das Aufgreifen von Gestaltungsgrundsätzen der klassischen Moderne in der deutschen Architektur der 60er Jahre und steht in einer Reihe mit weiteren musealen Neugründungen dieser Zeit wie dem Ernst-Barlach-Museum in Hamburg (1962), dem Olaf-Gulbransson-Museum in Tegernsee (1966) oder dem Federseemuseum in Bad Buchau (1968). Mit knapp 500 qm Ausstellungsfläche ist das Brücke-Museum eines der kleinsten Museen in Berlin. Seine Stärke liegt in der ruhigen Intimität und in der bewußten räumlichen Reduzierung, die in idealer Weise seiner eigentlichen Bestimmung dient: der konzentrierten Präsentation von Leben und Kunst der "Brücke". (AG)

Lit.: Leopold Reidemeister: Das Brücke-Museum. Innerer und äußerer Aufbau, Berlin 1970. Hannelore Schubert: Moderner Museumsbau. Deutschland, Österreich, Schweiz, Stuttgart 1986. Magdalena M. Moeller: Das Brücke-Museum Berlin, München 1990, S. 15-19.





Das Brücke-Museum ist täglich außer dienstags von 11.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.
Am 24. und 31. Dezember ist das Museum geschlossen. Am 1. Januar ist das Museum von 13.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.
Für Feiertage oder aus sonstigem begründeten Anlass bleiben Sonderregelungen vorbehalten, die jedoch rechtzeitig in der Presse bekanntgegeben werden.

Fahrverbindung:
Bus Linie 115, Haltestelle Clayallee / Pücklerstraße.
Parkplätze stehen vor dem Museum zur Verfügung. Eine Rampe für Rollstuhlfahrer sowie ein Rollstuhl stehen zur Verfügung.

Eintrittspreise:
Das Eintrittsgeld beträgt € 5,00

Für Studenten, Arbeitslose, Grundwehr- und Zivildienstleistende, sowie Rentner und Schwerbehinderte gegen Vorlage des entsprechenden Ausweises € 3,00.

Für Gruppen von mindestens 10 Besuchern nach vorheriger Anmeldung – pro Person € 3,00.


Freien Eintritt haben:

• Schüler mit Schülerausweis

• Betreute Schulklassen nach vorheriger Anmeldung mit Schülerausweis (bitte Gruppengröße angeben), deren Begleitpersonen € 3,00

• Studierende der deutschen Hochschulen und Akademien für bildende und angewandte Kunst, die sich als solche ausweisen können

• Mitglieder des Internationalen Museumsrates (ICOM), die sich als solche ausweisen können

• Inhaber eines gültigen Presseausweises

• Mitarbeiter von Museen, die sich als solche ausweisen können

• Kinder bis zum vollendeten 6. Lebensjahr

• Begleitperson eines Schwerbehinderten, sofern dies ärztlich als Notwendig anerkannt ist und im Schwerbehindertenausweis vermerkt wurde.
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Ausstellung des 1. Berliner DDR Motorrad-Museum
22.08.2019
ab 10:00 Uhr
1. Berliner DDR-Motorrad-Museum
Rochstraße 14c
10178 Berlin

Ausstellung des 1. Berliner DDR Motorrad-Museum

Über 100 Motorräder, Roller und Mopeds der Hersteller MZ, Simson und IWL sind auf ca. 1000qm Fläche über 2 Etagen ausgestellt. Das sind nahezu alle Modelle aus 40 Jahren DDR Zweiradproduktion, dazu viele Gespanne, Sport-und Rennmaschinen,Sonderfahrzeuge aber auch Behördenkräder.

Im Museum selbst warten einige "Knüller" auf unsere Besucher.
So zum Beispiel mehrere Modelle vom Kultroller "Schwalbe", mit dem auch die beliebte DDR-Schauspielerin Agnes Kraus als "Schwester Agnes" über die Dörfer fuhr.
Desweiteren viele Exponate von IFA/MZ mit denTypen RT, BK, ES, ETS, TS, und ETZ .Die Roller von IWL mit den Typen Pitty, Wiesel, Berlin und Troll. Aber auch Motorräder,Mopeds und Mokicks von Simson/Suhl wie AWO-T, AWO-S , SR1 und SR2 dann die Suhler Vogelserie, Mofa und S50, S51 und viele andere mehr. Nicht zu vergessen die EMW R 35 aus Eisenach.

Eine weitere Rarität ist ein Eskorte-Motorrad der Ära Honecker mit originalem DDR-Emblem an der Verkleidung. Von diesen Maschinen gab es nur 60 Stück, wobei 30 nach Ungarn exportiert wurden. Inzwischen existieren von dem Eskorte-Modell nur noch sehr wenige Maschinen.

Es sind auch andere Ausstellungstücke dabei,von denen es nur ganz wenige Exemplare gibt.
z.B. : Drei DKW und IFA Rennmaschinen mit 125 bzw 150 ccm, eine davon mit Ladepumpe.

Im Museum sind auch Dokumentationen über die Motorradwerke in der DDR zu finden. Dazu kommen Schaubilder, Filme, Videos, DVDs, Ansichtskarten und Bücher.

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Kletterwald im Abenteuerpark Potsdamm
24.08.2019
10:00 Uhr
AbenteuerPark Potsdam
Albert-Einstein-Str. 49
14473 Potsdam

Kletterwald im Abenteuerpark Potsdamm

Der AbenteuerPark ist täglich bei jedem Wetter geöffnet, außer bei Gewitter, Sturm oder starkem Regen.

Für Gruppen ab 10 Personen wird um eine telefonische Anmeldung gebeten.

Für Gruppen ab 20 Personen bzw. einem Pauschalpreis von 400 € sind individuelle Sondertermine außerhalb der Öffnungszeiten nach Absprache möglich.

Wann ist die beste Zeit zum Klettern?

Wir freuen uns natürlich immer, Sie bei uns als Klettergäste oder auch als Zuschauer begrüßen zu dürfen. Erfahrungsgemäß ist es am Wochenende und an Feiertagen nachmittags oft recht voll und es kann zu Wartezeiten kommen. Durch unser Puck-System ermöglichen wir Ihnen ein entspanntes Warten in unserem Waldbistro oder Biergarten. Wir empfehlen Ihnen dennoch, falls es Ihnen möglich ist, auf die Wochentage bzw. die Vormittagsstunden von 10 – 12 Uhr auszuweichen

Exklusive Anmietung

Natürlich können Sie das Gelände des AbenteuerParks Potsdam und unser Waldbistro für Ihre Veranstaltung auch exklusiv anmieten. Möglich sind Veranstaltungen mit einer Teilnehmerzahl bis zu 300 Personen. Gern organisieren wir Ihnen zusätzliche Angebote wie unser Tentipi-Riesenzelt, professionelles Barkeeping, Präsentationstechnik, Servicepersonal oder einen DJ.

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Foto: AbenteuerPark Potsdam
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Ausstellung des 1. Berliner DDR Motorrad-Museum
25.08.2019
ab 11:00 Uhr
1. Berliner DDR-Motorrad-Museum
Rochstraße 14c
10178 Berlin

Ausstellung des 1. Berliner DDR Motorrad-Museum

Über 100 Motorräder, Roller und Mopeds der Hersteller MZ, Simson und IWL sind auf ca. 1000qm Fläche über 2 Etagen ausgestellt. Das sind nahezu alle Modelle aus 40 Jahren DDR Zweiradproduktion, dazu viele Gespanne, Sport-und Rennmaschinen,Sonderfahrzeuge aber auch Behördenkräder.

Im Museum selbst warten einige "Knüller" auf unsere Besucher.
So zum Beispiel mehrere Modelle vom Kultroller "Schwalbe", mit dem auch die beliebte DDR-Schauspielerin Agnes Kraus als "Schwester Agnes" über die Dörfer fuhr.
Desweiteren viele Exponate von IFA/MZ mit denTypen RT, BK, ES, ETS, TS, und ETZ .Die Roller von IWL mit den Typen Pitty, Wiesel, Berlin und Troll. Aber auch Motorräder,Mopeds und Mokicks von Simson/Suhl wie AWO-T, AWO-S , SR1 und SR2 dann die Suhler Vogelserie, Mofa und S50, S51 und viele andere mehr. Nicht zu vergessen die EMW R 35 aus Eisenach.

Eine weitere Rarität ist ein Eskorte-Motorrad der Ära Honecker mit originalem DDR-Emblem an der Verkleidung. Von diesen Maschinen gab es nur 60 Stück, wobei 30 nach Ungarn exportiert wurden. Inzwischen existieren von dem Eskorte-Modell nur noch sehr wenige Maschinen.

Es sind auch andere Ausstellungstücke dabei,von denen es nur ganz wenige Exemplare gibt.
z.B. : Drei DKW und IFA Rennmaschinen mit 125 bzw 150 ccm, eine davon mit Ladepumpe.

Im Museum sind auch Dokumentationen über die Motorradwerke in der DDR zu finden. Dazu kommen Schaubilder, Filme, Videos, DVDs, Ansichtskarten und Bücher.

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Veranstaltungshinweise für den Bereich Kunst und Kultur in Berlin

Berliner Stadtmagazin - Der Kunst- und Kulturkalender

Foto: PR

Ob Kunst oder auch Kultur, hier finden Sie alles um Ihre Freizeit mit einem Ausflug in die Welt von Kunst und Kultur zu bereichern. Von der Ausstellung alter Meister bishin zur neuinszenierten Oper, hier werden Sie fündig.

Berlin hält ein wahres Füllhorn von Veranstaltungen für Sie bereit. Lassen Sie sich entführen auf die Zeitreise durch die Kunst und Kultur der Jahrhunderte und gestalten Sie Ihre Freizeit mit unserem Kunst- und Kultur Themenkalender.

Wir bieten Ihnen eine breit gefächerte Auswahl in diesem Bereich, bitte haben Sie Verständnis dafür, das es nahazu unmöglich ist, alles zu erfassen. Sie finden Ausstellungen, Vernissagen, Opern, Museumsprogramme genauso wie Musicals, Theaterprogramme, Kabarettaufführungen oder klassische Konzerte.

Alles übersichtlich in Rubriken geordnet und sortiert. Aus den vielen Möglichkeiten die Freizeit in Berlin interessant und abwechslungsreich zu gestalten heben wir jeden Tag einige in den Tagesempfehlungen willkürlich heraus.

AquaDom & SEA LIFE
SEA LIFE BERLIN
Berliner Fernsehturm
360° Berlin
Berliner Dom
Rundgang durch den Berliner Dom
DDR Museum
DDR Museum
Jüdisches Museum Berlin
Dauerausstellung
10:00 Uhr - AquaDom & SEA LIFE
SEA LIFE BERLIN
10:00 Uhr - Berliner Fernsehturm
360° Berlin
09:00 Uhr - Berliner Dom
Rundgang durch den Berliner Dom
10:00 Uhr - DDR Museum
DDR Museum
10:00 Uhr - Jüdisches Museum Berlin
Dauerausstellung
Foto: MKPRESS

Aktuelle Kinostarts der Woche

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