Berliner Stadtmagazin

Konzerte in Berlin

Berlin, Stadt der Künstler und Freidenker. Immer mehr Künstler aus der Musikszen zieht es nach Berlin.

Die Stadt ist ein einziger Schmelztiegel der Kulturen und so verwundert es niemanden, das es Musiker aus der ganzen Welt anzieht. Die Athmosphäre in Berlin ist eine ganz besondere und Musiker arbeiten hier gern Hand in Hand an ihrer Karriere.

Unsere Tagestipps in Berlin am Sonntag den 20.08.2017

Die Abguss-Sammlung Antiker Plastik
ab 14:00 Uhr
Abguss-Sammlung Antiker Plastik
Schloßstr. 69b
14059 Berlin

Die Abguss-Sammlung Antiker Plastik

 Die Abguss-Sammlung Antiker Plastik

Die Abguss-Sammlung Antiker Plastik umfasst circa 2000
 Abgüsse griechischer und römischer Skulpturen. Sie dient
der universitären Lehre und Forschung und soll als Mu-
seum die Skulpturen der Antike auch einem breiten Publi-
kum zugänglich machen.
  Die Ausstellung vermittelt einen umfassenden Überblick 
über die Geschichte und die Erscheinungsformen
griechischer und römischer Plastik. Der zeitliche Bogen
erstreckt sich von der Kykladenkultur des 3. Jahrtausends
v. Chr. zur geometrischen und archaischen Plastik, von
der Skulptur der Klassik und des Hellenismus zur Plastik
des Römischen und des Byzantinischen Reiches bis etwa
500 n. Chr. Ausgewählte Stücke antiker Kulturen des
Mittelmeerraumes ergänzen die Sammlung.

Zahlreiche Sonderausstellungen zur modernen Kunst
und Fotografie, Musik- und Theateraufführungen,
Lesungen und Vorträge erweitern den Blick auf die
klassische Antike.

Weitere Informatione erhalten Sie HIER

Die Abguss-Sammlung bietet auch eine Vielzahl von Führungen an.

Im Rahmen der Langen Nacht der Museen oder innerhalb von studentischen Seminaren können BesucherInnen der Sammlung an thematischen Führungen teilnehmen.

Des Weiteren können auch Führungen für Gruppen, Schulklassen etc. gebucht werden.

Kosten pro Person: 5,-€, ermäßigt 3,-€ (Mindestgebühr 40,-€).

Besondere Wünsche Ihrerseits für die Führung können nach Absprache berücksichtigt werden.

Buchung unter: abguss@zedat.fu-berlin.de oder Tel. 030 34 24 054

Wir freuen uns über Ihren Besuch!

Bild wird geladen ...
Ständige Ausstellung
ab 10:00 Uhr
Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen
Potsdamer Straße 2
10785 Berlin

Ständige Ausstellung

Im Mittelpunkt der Ständigen Ausstellung stehen die beiden Leitmedien Film und Fernsehen, von ihren Anfängen bis in die Gegenwart: So reicht die Ausstellung zur Geschichte des Films von der Zeitungsannonce des Wintergarten-Programms 1895 bis zu Exponaten, die die jeweils aktuellsten Träger des Deutschen Filmpreises repräsentieren. Neben den Entwicklungen der deutschen Filmgeschichte sind die internationalen Beziehungen – vor allem zu Hollywood – ein weiterer Schwerpunkt. Die Leistung und das Schicksal der von den Nationalsozialisten ins Exil getriebenen Filmkünstler finden in einem eigenen Raum besondere Aufmerksamkeit. Die Schau zum deutschen Fernsehen hingegen reicht von den ersten Experimenten mit der Direktübertragung elektronischer Bilder bis zu deren selbstverständlicher Verfügbarkeit im heutigen Alltag. Die Ständige Ausstellung stellt Bezüge von der Mediengeschichte zu Kultur und Gesellschaft wie auch zu politischen Ereignissen her. Denn die Umbrüche der deutschen Geschichte – vom Kaiserreich zur Weimarer Republik, vom Nationalsozialismus zu den Nachkriegsentwicklungen in der Bundesrepublik Deutschland und der DDR bis hin zur Wiedervereinigung – boten dem Film wie auch dem Fernsehen immer wieder neue und zum Teil drastisch veränderte oder eingeschränkte künstlerische, wirtschaftliche und politische Bedingungen. Phasen der vergleichsweise freien Entfaltung und solche der rigiden Kontrolle folgten aufeinander. Einzigartige Exponate aus den reichen Sammlungen der Deutschen Kinemathek und zentrale Szenen aus den Filmen veranschaulichen die wichtigsten Entwicklungen.

Bild wird geladen ...
Galerie C/O Berlin im Anerikahaus
ab 11:00 Uhr
Galerie C/O Berlin
Amerika Haus, Hardenbergstraße 22-24
10623 Berlin

Galerie C/O Berlin im Anerikahaus

Millionen Berliner haben sich Jahrzehnte lang in seiner Bibliothek und bei Filmvorführungen informiert, Robert Kennedy, Richard Nixon und Willy Brandt kamen zu Besuch, es wurde mit Eiern und Molotow-Cocktails beworfen und mit Stachedraht gesichert, Robert Rauschenberg, Frank Lloyd Wright und Lyonel Feininger stellten hier ihre Werke aus – das Berliner Amerika Haus ist weit mehr als ein architektonisches Kleinod aus den 1950er Jahren. An diesem Gebäude spiegelte sich die wechselvollen transatlantischen Beziehungen zwischen den USA und der Bundesrepublik Deutschland seit dem Ende des 2. Weltkrieges wider. Symbolhaft stand es 50 Jahre lang im Brennpunkt kultureller und politischer Diskussionen und internationaler Kontroversen.

Am Anfang war das Amerika Haus noch offen für alle. Eine kulturelle Begegnungsstätte der USA in Form eines demokratischen und zivilgesellschaftlich organisierten Veranstaltungs- und Informationszentrums. Im Zuge der antiamerikanischen Proteste seit den 1960er Jahren und nach den Anschlägen vom 11. September 2001 jedoch änderte sich diese Offenheit Schritt für Schritt in Richtung einer Festung. US-amerikanische Institutionen haben ihre Sicherheit soweit verstärkt, dass nur noch geladene Gäste das Amerika Haus besuchen konnten – hinter hohen Zäunen, mit Rollgittern vor den Fenstern und Sicherheitsschleusen. Spätestens mit der Eröffnung der neuen amerikanischen Botschaft am Brandenburger Tor und der Übereignung der Immobilie an das Land Berlin im Jahr 2006 fiel das Amerika Haus in einen Dornröschenschlaf.

Architektur

Hell, schlicht und filigran - das Amerika Haus wurde 1956/57 im Rahmen der Internationalen Bauausstellung nach Plänen des Architekten Bruno Grimmek erbaut. Es diente bis 2006 als kulturelle Begegnungsstätte und Informationszentrum der USA – inklusive Kino, Bibliothek und Ausstellungsflächen. Nach Jahren diverser Zwischennutzungen wurde das Gebäude 2014 vom Land Berlin denkmalgerecht saniert und nach einem Raumkonzept von mvprojekte mit Wolfgang Zeh in Zusammenarbeit mit Petra und Paul Kahlfeldt Architekten Studio umgebaut. Diese Wiederbelebung zeigt sich in der Architektur – ein behutsamer Rückbau mit Freilegung der originalen Bausubstanz sowie eine Verbindung zwischen Alt mit Neu mit modernen Standards einer professionellen, musealen Infrastruktur. Damit knüpft C/O Berlin an die ursprüngliche Funktion des Gebäudes an und schafft im Amerika Haus neue Freiräume für kulturelle Begegnungen und innovative Ideen.  

Chronologie

26. Februar 1946 Eröffnung einer öffentlichen Bücherei der amerikanischen Besatzungstruppen. Die Keimzelle des Amerika Hauses befindet sich in der Kleiststraße 10–12 und bietet 2000 Bücher zur Ausleihe an.

März 1946 Eröffnung des British Information Centre »Die Brücke« in Westberlin

Dezember 1946 Erste Ausstellung: Jugendbücher aus aller Welt

21. Mai 1947 Aus der Bücherei wird offiziell ein U. S. Information Center. Wie auch in einigen westdeutschen Städten wird die Einrichtung Amerika Haus genannt.

1947 Eröffnung des Hauses der Kultur der Sowjetunion in Ostberlin

3. Juni 1949 Umzug in das größere Haus Einemstraße 1 in Schöneberg

April 1950 Eröffnung des Maison de France in Westberlin

1951/52 Der Standort Hardenbergstraße wird für einen Neubau ins Auge gefasst. Im Dezember 1952 wird der Pachtvertrag zwischen dem Land Berlin und dem amerikanischen State Department abgeschlossen.

1951 Zunächst soll Walter Gropius das Amerika Haus entwerfen. Doch der Auftrag scheitert an seiner Forderung, in US-Dollar bezahlt zu werden.

1952 Erster Entwurf des amerikanischen Architekturbüros SOM (Skidmore, Owings and Merrill)

1953 Der Tagesspiegel berichtet erstmals von den Bauplänen und hebt die »überdimensionale Fensterfront« hervor. Vorläufige Einstellung der Planungen aufgrund des Regierungswechsels in den USA.

1955 Beauftragung des Senatsarchitekten Bruno Grimmek

12. März 1955 Die SED-Zeitung Neues Deutschland kommentiert die Neubaupläne in Anspielung auf den nahe gelegenen Zoo: »Ein Amerika Haus, das war es, was in der Nähe des Affenhauses noch gefehlt hatte!«

30. Oktober 1956 Richtfest

5. Juni 1957 Feierliche Eröffnung

1. Mai 1958 Erste antiamerikanische Demonstration vor dem Gebäude – die Ostberliner FDJ zieht vorbei

1960/61 Erweiterung durch ein rückwärtiges Tiefgeschoss. Dort befinden sich unter anderem Seminar- und Filmvorführräume

November 1961 Eröffnung der Dauerausstellung Die Mauer. Sie wird im vormaligen Ost-Lesesaal gezeigt, wo seit dem Mauerbau am 13. August die Besucher aus Ostberlin zwangsläufig ausbleiben.

Frühjahr 1962 Das British Information Centre zieht in das Nachbargebäude Hardenbergstraße 20.

5. Februar 1966 Bei der ersten Anti-Vietnamkriegs-Demonstration des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS) werden Eier auf die Fassade des Amerika Hauses geworfen.

4. Mai 1970 Anschlagsversuch mit Brandsätzen durch Linke

9. Mai 1970 Große Straßenschlacht zwischen Anti-Vietnamkriegs-Demonstranten und der Polizei vor dem Amerika Haus

1973 Höhepunkt der Protestwelle: Mindestens neun antiamerikanische Demonstrationen, meistens organisiert von der maoistischen KPD, ziehen im Laufe des Jahres vor das Gebäude.

1973/74 Grundlegende Renovierung und Umbau. Als Reaktion auf die Demonstrationen und Anschlagsversuche werden die Fenster verstärkt. Die Bibliothek verringert ihre Bestände und wandelt sich zu einer amerikakundlichen Fachbibliothek.

1974 Die etwa 150 Meter vom Amerika Haus entfernte Joachimstaler Straße ist laut einer Zählung der fußgängerreichste Ort in Westberlin.

1974 Die Ausstellung Street Art ist mit 12 000 Besuchern eine der erfolgreichsten in der Geschichte des Hauses.

1976 Nach sechzehn männlichen Leitern des Hauses ist mit der US-Diplomatin Caroline Meirs erstmals eine Frau im Amt.

17. Mai 1980 Bei einer Demonstration anlässlich der alliierten Militärparade erklettern RAF-Sympathisanten das Dach. Es folgt eine vierstündige Auseinandersetzung mit der Polizei.

1989/90 Nach der Wende organisiert das Amerika Haus viele Veranstaltungen in der DDR beziehungsweise in den »neuen Ländern«. Zugleich wird in der amerikanischen Außenpolitik der Sinn einer Weiterführung der deutschen Amerika Häuser infrage gestellt. Mit dem Fall des Kommunismus und der Etablierung der deutschen Demokratie sieht man ihre Mission in Deutschland als erfüllt an. Bis zur tatsächlichen Schließung vergehen aber noch sechzehn Jahre.

7. August 1998 Terroranschläge von al-Quaida auf die US-Botschaften in Kenia und Tansania. Insgesamt 223 Tote. In der Folge werden US-Einrichtungen in aller Welt abgeschottet. Die Maßnahmen bringen das öffentliche Kulturprogramm des Amerika Hauses 1999 fast zum Erliegen. 1999 Die Bonner kommen – Umzug der US-Botschaft von Bonn nach Berlin. Das Amerika Haus wird nun vor allem als Verwaltungsgebäude der Kulturabteilung genutzt.

11. September 2001 Nach den Terroranschlägen in New York legen viele Berliner Blumen vor dem Gebäude nieder.

2006 Obwohl die neue US-Botschaft am Pariser Platz noch nicht fertig gestellt ist, zieht die Kulturabteilung aus dem Amerika Haus aus. Kurz vor seinem 50-jährigen Jubiläum steht das Haus damit leer.

2009 Der Neubau des unmittelbar angrenzenden Parkhauses nimmt keine Rücksicht auf das denkmalgeschützte Amerika Haus.

2014 Wiedereröffnung von C/O Berlin im Amerika Haus

Contact

C/O Berlin Foundation . Amerika Haus . Hardenbergstraße 22–24 . 10623 Berlin
Tel +49.30.284.44 16-0 . Fax +49.30.284.44 16-19 . info@co-berlin.org . www.co-berlin.org

Öffnungszeiten

Ausstellungsräume . Täglich 11–20 Uhr . geschlossen am 24.12.
Café . Täglich 11–20 Uhr . geschlossen am 24.12.

Bild wird geladen ...
Kunst des 19. Jahrhunderts
ab 10:00 Uhr
Alte Nationalgalerie
Bodestr. 1
10178 Berlin

Kunst des 19. Jahrhunderts

Die Alte Nationalgalerie gilt als umfangreiche Epochensammlung für die Kunst zwischen Französischer Revolution und Erstem Weltkrieg, zwischen Klassizismus und Sezessionen. Einzigartig ist die große Harmonie zwischen Sammlung und Gebäude des Museums: Das unter der Leitung von Heinrich Strack nach Plänen von August Stüler entworfene Gebäude wurde von 1867 bis 1876 errichtet und beherbergt heute eine der schönsten Sammlungen mit Kunst desselben Jahrhunderts. Der Rundgang durch das Haus bietet somit einen tiefen Einblick in die Kunst des 19. Jahrhunderts.

1. Ausstellungsgeschoss
Adolph Menzels Gemälde, darunter so wichtige Werke wie das "Balkonzimmer" und das "Eisenwalzwerk", zeigen den unermüdlichen Beobachter, der wichtige Themen der preußischen Geschichte aufgriff und dabei mit erstaunlicher Fantasie und feinem Kolorismus aufwartet.
Unter den Skulpturen des 19. Jahrhunderts befinden sich so berühmte Werke wie die Prinzessinnengruppe von Johann Gottfried Schadow sowie Werke von Berthel Thorwaldsen, Antonio Canova, Ridolfo Schadow, Reinhold Begas, Adolf von Hildebrand sowie Constantin Meunier. Weitere Skulpturen der Schinkel-Zeit sind in der Friedrichswerderschen Kirche ausgestellt.

2. Ausstellungsetage
Reichhaltig und qualitätvoll ist auch der Bestand an impressionistischer Malerei. Meisterwerke von Edouard Manet, Claude Monet, Auguste Renoir, Edgar Degas, Paul Cézanne und Skulpturen von Auguste Rodin wurden frühzeitig erworben.
Die Malerei der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist mit Werken von Hans Thoma, Anselm Feuerbach, Arnold Böcklin, Hans von Marées, Wilhelm Leibl und Wilhelm Trübner reichhaltig vertreten. Darüber hinaus präsentiert die Nationalgalerie ihren großen Bestand an Gemälden von Max Liebermann.

3. Ausstellungsetage
Die Kunst der Goethezeit ist mit Landschaften Jakob Philipp Hackerts, mit Porträts von Anton Graff und seinen Zeitgenossen und mit Werken der in Rom tätigen Nazarener vertreten: Peter Cornelius, Friedrich Overbeck, Wilhelm Schadow und Philipp Veit schufen mit den Fresken zur Josephslegende ein bedeutendes Auftragswerk für die Casa Bartholdy in Rom.
Zwei Säle im Obergeschoss der Nationalgalerie bieten Platz für Preziosen der Romantik: Gemälde von Caspar David Friedrich aus allen Schaffensphasen veranschaulichen die Entwicklung des Hauptmeisters der deutschen Romantik. Die programmatischen Architekturvisionen Karl Friedrich Schinkels zeigen den Architekten als ingeniösen Landschaftsmaler. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die Werke Karl Blechens, der mit sprühender Farbigkeit und unkonventionellen Bildthemen seiner Zeit vorausgreift. Gezeigt werden ferner Porträts von Philipp Otto Runge und Gottlieb Schick, Landschaften von Joseph Anton Koch und Carl Rottmann. Das Biedermeier ist vertreten durch Berliner Stadtansichten von Eduard Gaertner und Johann Erdmann Hummel sowie durch Landschaften, Genreszenen und Porträts von Carl Spitzweg bis Ferdinand Georg Waldmüller.

Bild wird geladen ...
Deutsche Geschichte in Bildern und Zeugnissen
ab 10:00 Uhr
Deutsches Historisches Museum
Unter den Linden 2
10117 Berlin

Deutsche Geschichte in Bildern und Zeugnissen

Die Einrichtung einer Dauerausstellung, in der sich Besucher über die Epochen der deutschen Geschichte in ihrem europäischen Zusammenhang informieren können, sah die Gründungskonzeption als zentrale Aufgabe des Deutschen Historischen Museums an. Mit der ständigen Ausstellung im Berliner Zeughaus, die seit Pfingsten 2006 für die Öffentlichkeit zugänglich ist, erfüllt das DHM den anspruchsvollen, noch nie zuvor in diesem Umfang gestellten Bildungsauftrag. Mehr als 8 000 historische Exponate berichten von Menschen, Ereignissen, Ideen und Abläufen während rund 2 000 Jahren deutscher Vergangenheit, vom 1. Jahrhundert vor Christus bis in die Gegenwart.

In der Konzeption für die Arbeit des Deutschen Historischen Museums, die im Gründungsjahr 1987 von einer Kommission aus 14 namhaften deutschen Wissenschaftlern vorgelegt wurde, lauten zentrale Aussagen zur Zielsetzung der Institution wie folgt:

Das Museum soll Ort der Besinnung und der Erkenntnis durch historische Erinnerung sein. Es soll informieren, die Besucher darüber hinaus zu Fragen an die Geschichte anregen und Antworten auf ihre Fragen anbieten. Es soll zur kritischen Auseinandersetzung anregen, aber auch Verstehen ermöglichen und Identifikationsmöglichkeiten bieten. [...] Das Museum soll mit den ihm eigenen Mitteln den Wissens- und Erfahrungsbestand der Besucher bereichern, ihre historische Vorstellungskraft anregen und ihnen selbständige Urteile erleichtern.

Die Ständige Ausstellung kommt diesem Auftrag mit Hilfe einer detailliert geplanten Zusammenstellung von rund 8 000 aussagekräftigen, originalen Objekten aus nahezu allen Bereichen der menschlichen Lebenswelt in Vergangenheit und Gegenwart nach. Als historische Zeugnisse geben diese Exponate dem Betrachter Kunde von vergangenen Dingen, und als historische Zeugnisse werden sie in der Ausstellung nach ihrem jeweiligen Informationsgehalt zur deutschen Geschichte befragt. Im Ergebnis werden anschauliche und den historischen Realitäten möglichst eng verpflichtete Schilderungen zu den spezifischen Ereignissen und Lebensumständen jeder Epoche entwickelt. Der Fokus der Befragung wechselt in Abhängigkeit von den prägenden politischen und gesellschaftlichen Fragestellungen einer jeden Zeit. Durch die Vorgehensweise entsteht ganz bewusst keine lineare oder zielgerichtete Darstellung historischer Prozesse, wie sie in vielen Nationalmuseen des 19. und 20. Jahrhunderts dargeboten wurde, sondern eine epochenspezifisch differenzierte, historisch-kritische Nachzeichnung der vielfältigen Verläufe, der Kontinuitäten, aber auch der Brüche und Fehlentwicklungen der deutschen Geschichte. Die erweiterte Perspektive nimmt immer auch Europa in den Blick, so dass die deutsche Geschichte durchgängig in ihrem europäischen Kontext dargestellt werden kann. Auf diesem Wege wird Besuchern aus dem In- und Ausland die Möglichkeit eröffnet, Informationen zu allen wesentlichen Aspekten der wechselvollen Geschichte der Deutschen zu gewinnen, die als Basis für eine eigenständige Urteilsfindung und Auseinandersetzung dienen können.

Bei allen historisch bedingten Unterschieden im Detail geben die Darstellungen der ständigen Ausstellung auch Auskünfte zu einem konzeptionell klar definierten Kreis von Grundkonditionen der politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Existenz im deutschsprachigen Raum durch die Jahrhunderte. Um die Besucher für diese Themenfelder zu sensibilisieren, werden von Beginn an acht mit der Sachverständigenkommission erarbeitete Leitfragen herausgestellt, die als Hilfsmittel zur Erschließung der Fülle des Exponat- und Informationsangebotes dienen sollen:

* Deutschland – Wo liegt es?
* Die Deutschen – Was hielt sie zusammen?
* Wer herrschte, wer gehorchte, wer leistete Widerstand?
* Woran glaubten die Menschen, wie deuteten sie die Welt?
* Wovon lebten die Leute?
* Wer mit wem gegen wen? Konflikt und Kooperation in der Gesellschaft
* Was führt zum Krieg, wie macht man Frieden?
* Wie verstehen die Deutschen sich selbst?

Diese Fragen werden durch die Ausstellung nicht explizit beantwortet. Vielmehr wird es dem Besucher selbst überlassen, anhand der Darstellungen zu eigenen Antworten und Interpretationen der Zusammenhänge zu gelangen.
Die Geschichtsvermittlung erfolgt also absichtsvoll nicht in belehrender Form und mit dem Anspruch auf absolute Wahrheiten, sondern als Anleitung zur eigenen Auseinandersetzung mit der Vergangenheit im Hinblick auf die Fragestellungen unserer Zeit.
Bild wird geladen ...

Unsere Nachttipps in Berlin am Sonntag den 20.08.2017

Die DDR und die Berliner Mauer
ab 90:00 Uhr
Museum am Checkpoint Charlie
Friedrichstr. 43-45
10969 Berlin

Die DDR und die Berliner Mauer

Unsere Dauerausstellung über die Berliner Mauer besteht bereits seit der Eröffnung des Museums,  die kurz nach der Errichtung der Berliner Mauer stattfand, und zeigt die Geschichte der wohl am strengsten bewachten Grenze der Welt. Hier können Sie die Schautafeln betrachten, die Dr. Rainer Hildebrandt, in den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts kreierte. Um eine übersichtliche und anschauliche Darstellung der Hintergründe zur Errichtung der Mauer, sowie weiterer entscheidender Ereignisse ostdeutscher Geschichte, wie der Aufstand vom 17. Juni 1953 zu erstellen, arbeitete er mit Journalisten, Fluchthelfern und Demonstranten zusammen.

In unseren Räumen können Sie auch Originalobjekte betrachten, die während der Fluchten aus der DDR zum Einsatz kamen - von Fluchtautos zu Heißluftballons, von selbst gemachten Mini-U-Booten zu täuschend echten Surfboards. Unsere Ausstellung zeigt deutlich welchen Einfallsreichtum die Menschen entfalten haben um Frei zu werden. Neben den Schautafeln und den Fluchtgegenständen, sind auch die Werke der Künstler präsentiert, die diese grausame Teilung in Ihrer Kunst verarbeiteten.

Bild wird geladen ...
Bild wird geladen ...
Bild wird geladen ...

Vorschau für Berlin

Chili & Schokolade. Der Geschmack Mexikos
23.08.2017
ab 09:00 Uhr
Botanisches Museum
Königin-Luise-Straße 6-8
14195 Berlin

Chili & Schokolade. Der Geschmack Mexikos

Chili & Schokolade, aber auch Mais, Avocado, Bohnen und Tomaten sind aus unseren Küchen heute nicht mehr wegzudenken. Aber kennen Sie auch Pittahaya, Chia, Annatto oder Cilantro? Alle diese Pflanzen-Zutaten stammen aus Mexiko oder werden zumindest seit Jahrtausenden dort kultiviert. Viele Zierpflanzen von Weltrang sind ebenfalls stolze Mexikaner. Die Dahlie beispielsweise, die uns im Herbst mit ihrer flammenden Blütenpracht erfreut. Oder beliebte Büropflanzen wie Yuccapalme, Elefantenfuss und die meisten Kakteen. 

Die Ausstellung im Botanischen Garten und Botanischen Museum präsentiert wichtige mexikanische Nutzpflanzen und ihre Jahrtausende alte Geschichte. Zugleich zeigt sie auf, aus welchem natürlichen Reservoir diese weltweit einzigartige kulinarische und kulturelle Vielfalt schöpft: Mexiko ist mit rund 30.000 Pflanzenarten eines der artenreichsten Länder unserer Erde. Eine Rundreise durch die wichtigsten Lebensräume und ihre Pflanzenwelt zeigt anschaulich und lebendig, welche klimatischen und naturgeschichtlichen Faktoren Mexiko zu einem der hotspots der Artenvielfalt und damit auch zu einem hotspot des guten Geschmacks gemacht haben.

IIm Botanischen Museum sowie dem Kakteen- und Nutzpflanzengewächshaus kann man ab Mai 2017 rund um Mexiko vieles probieren, riechen, lebende Pflanzen studieren und sogar Rezepte mit nach Hause nehmen. Chili & Schokolade spielen dabei natürlich eine ganz besondere Rolle. Freuen Sie sich auf ein Ausstellungserlebnis für alle Sinne!

Zweisprachig (deutsch-englisch)
Täglich 10-18 Uhr (Museum) bzw. 9 Uhr bis 30 min vor Gartenschluss (Gewächshäuser)
 
Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Instituto de Biología der Universidad Autónoma de México, Ciudad de México (UNAM) und ist Teil der Veranstaltungen zum Dualen Jahr Mexiko-Deutschland.
Bild wird geladen ...
Ständige Ausstellung
24.08.2017
ab 10:00 Uhr
Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen
Potsdamer Straße 2
10785 Berlin

Ständige Ausstellung

Im Mittelpunkt der Ständigen Ausstellung stehen die beiden Leitmedien Film und Fernsehen, von ihren Anfängen bis in die Gegenwart: So reicht die Ausstellung zur Geschichte des Films von der Zeitungsannonce des Wintergarten-Programms 1895 bis zu Exponaten, die die jeweils aktuellsten Träger des Deutschen Filmpreises repräsentieren. Neben den Entwicklungen der deutschen Filmgeschichte sind die internationalen Beziehungen – vor allem zu Hollywood – ein weiterer Schwerpunkt. Die Leistung und das Schicksal der von den Nationalsozialisten ins Exil getriebenen Filmkünstler finden in einem eigenen Raum besondere Aufmerksamkeit. Die Schau zum deutschen Fernsehen hingegen reicht von den ersten Experimenten mit der Direktübertragung elektronischer Bilder bis zu deren selbstverständlicher Verfügbarkeit im heutigen Alltag. Die Ständige Ausstellung stellt Bezüge von der Mediengeschichte zu Kultur und Gesellschaft wie auch zu politischen Ereignissen her. Denn die Umbrüche der deutschen Geschichte – vom Kaiserreich zur Weimarer Republik, vom Nationalsozialismus zu den Nachkriegsentwicklungen in der Bundesrepublik Deutschland und der DDR bis hin zur Wiedervereinigung – boten dem Film wie auch dem Fernsehen immer wieder neue und zum Teil drastisch veränderte oder eingeschränkte künstlerische, wirtschaftliche und politische Bedingungen. Phasen der vergleichsweise freien Entfaltung und solche der rigiden Kontrolle folgten aufeinander. Einzigartige Exponate aus den reichen Sammlungen der Deutschen Kinemathek und zentrale Szenen aus den Filmen veranschaulichen die wichtigsten Entwicklungen.

Bild wird geladen ...
Chili & Schokolade. Der Geschmack Mexikos
25.08.2017
ab 09:00 Uhr
Botanisches Museum
Königin-Luise-Straße 6-8
14195 Berlin

Chili & Schokolade. Der Geschmack Mexikos

Chili & Schokolade, aber auch Mais, Avocado, Bohnen und Tomaten sind aus unseren Küchen heute nicht mehr wegzudenken. Aber kennen Sie auch Pittahaya, Chia, Annatto oder Cilantro? Alle diese Pflanzen-Zutaten stammen aus Mexiko oder werden zumindest seit Jahrtausenden dort kultiviert. Viele Zierpflanzen von Weltrang sind ebenfalls stolze Mexikaner. Die Dahlie beispielsweise, die uns im Herbst mit ihrer flammenden Blütenpracht erfreut. Oder beliebte Büropflanzen wie Yuccapalme, Elefantenfuss und die meisten Kakteen. 

Die Ausstellung im Botanischen Garten und Botanischen Museum präsentiert wichtige mexikanische Nutzpflanzen und ihre Jahrtausende alte Geschichte. Zugleich zeigt sie auf, aus welchem natürlichen Reservoir diese weltweit einzigartige kulinarische und kulturelle Vielfalt schöpft: Mexiko ist mit rund 30.000 Pflanzenarten eines der artenreichsten Länder unserer Erde. Eine Rundreise durch die wichtigsten Lebensräume und ihre Pflanzenwelt zeigt anschaulich und lebendig, welche klimatischen und naturgeschichtlichen Faktoren Mexiko zu einem der hotspots der Artenvielfalt und damit auch zu einem hotspot des guten Geschmacks gemacht haben.

IIm Botanischen Museum sowie dem Kakteen- und Nutzpflanzengewächshaus kann man ab Mai 2017 rund um Mexiko vieles probieren, riechen, lebende Pflanzen studieren und sogar Rezepte mit nach Hause nehmen. Chili & Schokolade spielen dabei natürlich eine ganz besondere Rolle. Freuen Sie sich auf ein Ausstellungserlebnis für alle Sinne!

Zweisprachig (deutsch-englisch)
Täglich 10-18 Uhr (Museum) bzw. 9 Uhr bis 30 min vor Gartenschluss (Gewächshäuser)
 
Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Instituto de Biología der Universidad Autónoma de México, Ciudad de México (UNAM) und ist Teil der Veranstaltungen zum Dualen Jahr Mexiko-Deutschland.
Bild wird geladen ...
Münzkabinett im Bode-Museum
25.08.2017
ab 10:00 Uhr
Bode-Museum
Bodestraße 1
10178 Berlin

Münzkabinett im Bode-Museum

Das Münzkabinett ist mit 500.000 Objekten eine der größten numismatischen Sammlungen. Die Sammlung verdankt ihre Weltgeltung dem Reichtum und der Geschlossenheit der Münzserien vom Beginn der Münzprägung im 7. Jahrhundert v. Chr. in Kleinasien bis zu den Münzen und Medaillen des 21. Jahrhunderts.

Zu den bedeutendsten Beständen gehören 102.000 griechische und etwa 50.000 römische Münzen der Antike, 160.000 europäische Münzen des Mittelalters und der Neuzeit sowie 35.000 islamisch-orientalische Münzen. Die im 15. Jahrhundert entstehende Kunstform der Medaille ist mit 25.000 Stücken vertreten.
Bild wird geladen ...
Antike Welten
27.08.2017
ab 10:00 Uhr
Altes Museum
Bodestraße 1
10178 Berlin

Antike Welten

Antike Welten in vollkommen neuer Darstellung sind seit dem 24. Februar 2011 im Alten Museum zu erleben: Nach den Etruskern und Römern, die seit Juli 2010 im Obergeschoss 250.000 Besucher begeistert haben, präsentiert die Antikensammlung nun im Hauptgeschoss ihre weltberühmte Sammlung griechischer Kunst in neuem Gewand.

Der Rundgang durch die neue Präsentation im Hauptgeschoss des Alten Museums beginnt mit der "Zeit der Helden" von 1000 bis 700 v. Chr. Kriegerstatuen und Helme stehen neben orientalisch geprägten Bildern von Greifen und Löwen. Schon wird der Blick gelenkt in die nächsten Räume zu archaischen Heiligtümern und Grabmonumenten des 6. Jhs. v. Chr.: Eine "Heilige Straße" führt auf den kolossalen Kuros von Didyma zu, die farbenprächtige "Berliner Göttin" blickt dem "Kopf Sabouroff" in die Augen.
Die Welt der Götter, Heroen und Sagen klassischer Zeit entfaltet sich im Nordsaal mit einem Feuerwerk bekannter Vasenbilder und Skulpturen. Im Zentrum rahmen Meisterwerke klassischer Kunst wie der Speerträger und die Amazone des Polyklet zusammen mit Meistervasen des Andokides und Euphronios den "Betenden Knaben". "Leben und Tod in Athen" beleuchtet jede Facette des Alltags in der Metropole der Klassik.

Das Theater in Griechenland und Unteritalien leitet über zu den Griechen im Westen, mit der "Thronenden Göttin" aus Tarent im Mittelpunkt. In der Abteilung zum Hellenismus werden Herrscher den einfachen Leuten gegenübergestellt - in Porträts und in ihrer Lebenswelt. Die Funde aus den Häusern von Priene, dem "Pompeji Kleinasiens", werden in einem ganz neuen Arrangement gezeigt.

Die ehemals im Pergamonmuseum ausgestellte prächtige Sammlung antiker Münzen des Münzkabinetts wird nun in einem separaten Raum mit blauem Himmelszelt präsentiert. Der Abschluss des Rundgangs bietet den Besuchern dann "350 Jahre Antikensammlung" im Zeitraffer (Die Münzen im Alten Museum im Interaktiven Katalog des Münzkabinetts).

Der nun eröffnete zweite Teil der neuen ständigen Ausstellung im Alten Museum hat einen faszinierenden Gesamtüberblick der Kunst der antiken Welt geschaffen - nicht nach Gattungen getrennt, sondern inhaltlich und ästhetisch arrangiert.

Bild wird geladen ...
Foto: Johannes Laurentius, Staatliche Museen zu Berlin
Bild wird geladen ...
Foto: Johannes Laurentius, Staatliche Museen zu Berlin
Skulpturensammlung im Bode-Museum
27.08.2017
ab 10:00 Uhr
Bode-Museum
Bodestraße 1
10178 Berlin

Skulpturensammlung im Bode-Museum

Die Skulpturensammlung besitzt Bildwerke vom frühen Mittelalter bis zum ausgehenden 18. Jahrhundert aus den deutschsprachigen Ländern, Frankreich, den Niederlanden, Italien und Spanien. Einen Sammlungsschwerpunkt bildet die Italienabteilung. Hauptwerke mittelalterlicher Skulptur wie die Madonna des Presbyter Martinus und der Schmerzensmann von Giovanni Pisano leiten über zu Meisterwerken der Frührenaissance. Glasierte Terrakotten von Luca della Robbia, die Pazzi-Madonna von Donatello und die Bildnisbüsten von Desiderio da Settignano, Francesco Laurana und Mino da Fiesole sind Glanzpunkte der Sammlung.

Ein weiterer Akzent liegt auf der spätgotischen deutschen Skulptur mit Werken von Hans Multscher, Tilman Riemenschneider, Hans Brüggemann, Niclaus Gerhaert von Leyden und Hans Leinberger. Die deutsche Renaissance- und Barockplastik ist mit Statuetten aus Alabaster und Elfenbein vertreten. Herausragend sind die monumentalen Ritterheiligen aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges.

Darüber hinaus besitzt das Museum eindrucksvolle Beispiele baugebundener Plastik. Die Gröninger Empore ist ein Hauptwerk der deutschen Romanik. Skulpturen von Andreas Schlüter und die Gruppe von sechs Feldherrnstatuen, die für den ehemaligen Wilhelmplatz geschaffen wurde, stehen für Berliner Bildhauerkunst des 17. und 18. Jahrhunderts. Rokoko und Frühklassizismus in Deutschland sind mit Arbeiten von Ignaz Günther, Joseph Anton Feuchtmayer, Edme Bouchardon, Pierre Puget und Jean Antoine Houdon vertreten.

In der Studiensammlung des neu eröffneten Bode-Museums sind zahlreiche italienische Bildwerke verschiedener Schulen, überwiegend aus der Zeit der Renaissance, zu sehen. Darunter befinden sich berühmte Stücke wie der Bronzekopf des Lodovico Gonzaga, das Kopffragment der "Prinzessin von Neapel" und die Flora-Büste, deren kunsthistorische Einordnung umstritten bzw. korrigiert worden ist. Schwerpunkte sind die Madonnenreliefs aus Ton, Stuck und Cartapesta aus dem 15. Jahrhundert, in deren Zentrum eine der bedeutendsten Madonnenkompositionen von Jacopo Sansovino aus dem 16. Jahrhundert steht, sowie einige erstmals seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges ausgestellte Fragmente erstrangiger Bildwerke.

Als besonderes Glanzlicht für zeitgenössisches bürgerliches Engagement ergänzt die "Kunstkammer Würth" mit 30 Werken aus der Sammlung des Industriellen, Kunstsammlers und Mäzens Reinhold Würth für drei Jahre in idealer Weise die Sammlung des Museums. Neben einem Kabinettschrank aus dem 17. Jahrhundert besteht der Schwerpunkt der Kunstkammer vorwiegend aus Kleinbildwerken in Elfenbein des 17. und 18. Jahrhunderts von Künstlern wie Leonhard Kern, Zacharias Hegewald, Joachim Henne, Adam Lenckhardt, Paul Egell oder Christoph Daniel Schenck. Des Weiteren finden sich in der Präsentation ein kostbarer Bernsteinaltar des 17. Jahrhunderts, eine von Paulus Ättinger teilvergoldete Silberarbeit, die eine Diana auf einem Hirsch zeigt, sowie gedrechselte Elfenbeinwerke.

Bode-Museum

Am Kupfergraben 1
10178 Berlin


Telefon Information Museumsinsel +49(0)30 - 2090-5577
Rollstuhlgeeignet

Öffnungszeiten
Mo
geschlossen
Di
10:00 Uhr - 18:00 Uhr
Mi
10:00 Uhr - 18:00 Uhr
Do
10:00 Uhr - 20:00 Uhr
Fr
10:00 Uhr - 18:00 Uhr
Sa
10:00 Uhr - 18:00 Uhr
So
10:00 Uhr - 18:00 Uhr


Bitte beachten Sie, dass die Kindergalerie im Bode-Museum wegen Instandsetzungsarbeiten am Mosaiktisch vom 1.2. bis zum 5.2.2010 geschlossen bleibt.

Verkehrsverbindungen

U-Bahn U6 (Friedrichstraße)
S-Bahn S1, S2, S25 (Friedrichstraße); S5, S7, S75 (Hackescher Markt)
Tram M1, 12 (Am Kupfergraben); M4, M5, M6 (Hackescher Markt)
Bus TXL (Staatsoper); 100, 200 (Lustgarten); 147 (Friedrichstraße)


Link zum Berliner Stadtplan

Sonderöffnungszeiten der Staatlichen Museen zu Berlin

Preise

Bode-Museum
8,- EUR ermäßigt 4,- EUR
gültig für das Bode-Museum

Museumsinsel bis: 11.04.2010
14,- EUR ermäßigt 7,- EUR
einschließlich Sonderausstellung "Die Rückkehr der Götter"

Museumsinsel
12- EUR ermäßigt 6,- EUR
Museumsinsel Berlin

Drei-Tage-Karte
19,- EUR ermäßigt 9,50 EUR
gültig für Berliner Museen ohne Sonderausstellungen

Jahreskarte
40,- EUR ermäßigt 20,- EUR
ohne Sonderausstellungen
Die Jahreskarte ist personengebunden und nicht übertragbar. Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Jahreskarte.

Jahreskarte Plus
80,- EUR ermäßigt 40,- EUR
einschließlich Sonderausstellungen der Staatlichen Museen zu Berlin
Gilt nur für Ausstellungen und Sonderausstellungen, die ausschließlich von den Staatlichen Museen zu Berlin veranstaltet und durchgeführt werden. Für Kooperationsausstellungen mit Dritten gelten Sonderkonditionen, die jeweils durch Aushang bekannt gegeben werden. Die Jahreskarte PLUS ist personengebunden und nicht übertragbar. Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Jahreskarte PLUS.

Bild wird geladen ...

Visit Berlin, you`re welcome!

Top 10 Highlights
Top 10 Highlights
Video: Visit Berlin

Kinostarts in dieser Woche

Unsere Tagesempfehlungen

20. August 2017