Berliner Stadtmagazin

Konzerte in Berlin

Berlin, Stadt der Künstler und Freidenker. Immer mehr Künstler aus der Musikszen zieht es nach Berlin.

Die Stadt ist ein einziger Schmelztiegel der Kulturen und so verwundert es niemanden, das es Musiker aus der ganzen Welt anzieht. Die Athmosphäre in Berlin ist eine ganz besondere und Musiker arbeiten hier gern Hand in Hand an ihrer Karriere.

Unsere Tagestipps in Berlin am Samstag den 24.06.2017

Kunst des 19. Jahrhunderts
ab 10:00 Uhr
Alte Nationalgalerie
Bodestr. 1
10178 Berlin

Kunst des 19. Jahrhunderts

Die Alte Nationalgalerie gilt als umfangreiche Epochensammlung für die Kunst zwischen Französischer Revolution und Erstem Weltkrieg, zwischen Klassizismus und Sezessionen. Einzigartig ist die große Harmonie zwischen Sammlung und Gebäude des Museums: Das unter der Leitung von Heinrich Strack nach Plänen von August Stüler entworfene Gebäude wurde von 1867 bis 1876 errichtet und beherbergt heute eine der schönsten Sammlungen mit Kunst desselben Jahrhunderts. Der Rundgang durch das Haus bietet somit einen tiefen Einblick in die Kunst des 19. Jahrhunderts.

1. Ausstellungsgeschoss
Adolph Menzels Gemälde, darunter so wichtige Werke wie das "Balkonzimmer" und das "Eisenwalzwerk", zeigen den unermüdlichen Beobachter, der wichtige Themen der preußischen Geschichte aufgriff und dabei mit erstaunlicher Fantasie und feinem Kolorismus aufwartet.
Unter den Skulpturen des 19. Jahrhunderts befinden sich so berühmte Werke wie die Prinzessinnengruppe von Johann Gottfried Schadow sowie Werke von Berthel Thorwaldsen, Antonio Canova, Ridolfo Schadow, Reinhold Begas, Adolf von Hildebrand sowie Constantin Meunier. Weitere Skulpturen der Schinkel-Zeit sind in der Friedrichswerderschen Kirche ausgestellt.

2. Ausstellungsetage
Reichhaltig und qualitätvoll ist auch der Bestand an impressionistischer Malerei. Meisterwerke von Edouard Manet, Claude Monet, Auguste Renoir, Edgar Degas, Paul Cézanne und Skulpturen von Auguste Rodin wurden frühzeitig erworben.
Die Malerei der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist mit Werken von Hans Thoma, Anselm Feuerbach, Arnold Böcklin, Hans von Marées, Wilhelm Leibl und Wilhelm Trübner reichhaltig vertreten. Darüber hinaus präsentiert die Nationalgalerie ihren großen Bestand an Gemälden von Max Liebermann.

3. Ausstellungsetage
Die Kunst der Goethezeit ist mit Landschaften Jakob Philipp Hackerts, mit Porträts von Anton Graff und seinen Zeitgenossen und mit Werken der in Rom tätigen Nazarener vertreten: Peter Cornelius, Friedrich Overbeck, Wilhelm Schadow und Philipp Veit schufen mit den Fresken zur Josephslegende ein bedeutendes Auftragswerk für die Casa Bartholdy in Rom.
Zwei Säle im Obergeschoss der Nationalgalerie bieten Platz für Preziosen der Romantik: Gemälde von Caspar David Friedrich aus allen Schaffensphasen veranschaulichen die Entwicklung des Hauptmeisters der deutschen Romantik. Die programmatischen Architekturvisionen Karl Friedrich Schinkels zeigen den Architekten als ingeniösen Landschaftsmaler. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die Werke Karl Blechens, der mit sprühender Farbigkeit und unkonventionellen Bildthemen seiner Zeit vorausgreift. Gezeigt werden ferner Porträts von Philipp Otto Runge und Gottlieb Schick, Landschaften von Joseph Anton Koch und Carl Rottmann. Das Biedermeier ist vertreten durch Berliner Stadtansichten von Eduard Gaertner und Johann Erdmann Hummel sowie durch Landschaften, Genreszenen und Porträts von Carl Spitzweg bis Ferdinand Georg Waldmüller.

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11:00 Uhr
Race 61 - Luftfahrtmuseum Finowfurt e.V.
Museumsstraße 1
16244 Finowfurt

20. ROADRUNNER’S PARADISE FESTIVAL vom 23.-25.Juni 2017

 

Kinder wie die Zeit vergeht! Das soll gefeiert werden und wir freuen uns auf
spannende Rennen, geile Bikes und Cars soweit das Auge reicht. Stimmung
das ganze Wochenende. Lots of Rock’n’Roll auf der Open Air Bühne
und in den zwei Party-Sheltern. Wir hoffen, zu unserem Jubiläum hat
der Wettergott ein Einsehen und lässt den Regen weg.

Wegbleiben sollen auch alle Abzocker die letztes Jahr so dreist waren und
einige Gäste in den Zelten beraubt haben. Das passt nicht zu uns, wir wollen mit
NETTEN Leuten feiern. Also passt aufeinander auf und meldet
Vorfälle sofort unsrer Crew!

Zur Vorsorge steht dieses Jahr ein SAFEWAGEN am Eingang . Dort könnt Ihr
Eure Wertsachen sicher verwahren. Reservierungen könnt Ihr buchen unter: http://carderobe.com/de/schliessfach-mieten/roadrunners-paradise/

 

Die Highlights des Wochenendes sind
zweifellos die 1/8 Meilen-Beschleunigungsrennen.
Zwei Tage lang messen sich Teilnehmer aus ganz Europa
mit ihren klassischen Motorrädern, Hot Rods, Custom und
Classic Cars auf dem Air-Strip des Luftfahrtmuseums in Finowfurt.

Zwischen ausgedienten Flugzeugexponaten, auf der Open-Air-Bühne
und in dem legendären Party-Hangar des Roadrunner’s Club halten
hochkarätige Bands der internationalen Rockabilly-, Punk-, Stoner- und
Rock ‘n' Roll-Szene die Motoren bis zum Sonnenaufgang am Laufen.

Das Roadrunner‘s Paradise & Race 61 ist ein ausgelassenes Treffen,
bei dem der Spaß am Kult und einem bestimmten Lebensgefühl sowie
die Musik im Mittelpunkt stehen. Also - lassen wir's krachen...



THE RINGO JETS
(Turkey)

We're very excited to announce
The Ringo Jets
a rock sensation all the way from Istanbul

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THE DETONATORS

(Australia)

Rollin’ in from Down Under…..
with some stomping’ rock bottom bluesy Rockabilly

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THE BABOONS

(Belgium)

They are all set for the Race 61 weekend and
will bring you some real rockin' roots

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CC JEROME & JETSETTERS

(Netherlands)

Smashing up the hot rod party on a Saturday
night with a BIG shot of Rhythm ‘n’ Blues

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TEXAS OIL

(Finland)

Finlands Rock ‘n’ Roll Power Trio #1
goofin’in with some High Octane Boogie

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DEAD BRONCO
(Spain)

Comin’ straight from the desert, turning
the Airfield Casino in a Honky Tonk

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LIL' SAL & THE WILDTONE
(Netherlands)

The new “Wild Records” shooting stars from
the Dutch Mountains

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THE SHELTER BOYS
(Germany)

The upcoming top local rockabilly act

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THE REAL DEAL
(Germany)

Solid Rockabilly Duo from Berlin

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More awesome bands to be announced soon!


 

TICKETS

Preise an der Tageskasse

Freitag, 23. Juni: 25,- €
Samstag, 24. Juni: 35,- €
Sonntag, 25. Juni: 5,- €
Wochenendticket: 60,- € / Im Kartenvorverkauf: 50,- €

Wochenendticket-Sonderpreis! Fahrer mit einem
"sehenswerten" Fahrzeug bis Baujahr 1976 zahlen 40,- €
und deren Beifahrer (1 Person) ebenfalls 40,- €)
Dieses Ticket ist nur an der Tageskasse erhältlich.

Kinder bis 14 Jahre haben in Begleitung Erwachsener freien Eintritt.


KARTENVORVERKAUF

www.KOKA36.de

Eintrittspreise für Renn-Teilnehmer:
Weiterleitung zur Anmeldung

 

Die Anreise ist ab Freitag, den 23. Juni 2017 ab 10:00 Uhr möglich!
Ein vorheriges Reservieren oder Abstecken von Campingflächen
ist nicht gestattet.

GELÄNDE

 

 

SCHLIESSFACH MIETEN

Zur Vorsorge steht dieses Jahr ein SAFE-WAGEN am Eingang. Dort könnt Ihr
Eure Wertsachen sicher verwahren. Reservierungen könnt Ihr buchen unter: http://carderobe.com/de/schliessfach-mieten/roadrunners-paradise/

 

REGELN

Wir legen großen Wert auf die Akzeptanz der Anwohner für das
Festival und auf Eure Sicherheit. Darum haltet Euch bitte an folgende
Regeln, denn nur so wird es auch in Zukunft dieses Festival geben.

Wir bitten alle Besucher, die mit Fahrzeugen anreisen, sich innerhalb der Ortschaft
von Finowfurt an die StVO zu halten. Bitte nicht rasen und keine Burnouts.

 Aus Rücksichtnahme müssen wir in den Nachtstunden den Lautstärkepegel
runterfahren. Dafür finden dann die ausgelassenen Shelter Parties im Roadrunner’s
Hangar und im Airfield Casino mit Live Bands und DJ's statt.

Wer die Bedürfnisse Anderer und deren Grenzen nicht respektiert,
fliegt raus, wie z.B. Männer, die Frauen belästigen!
Achtet auf Euch und Andere, schaut nicht weg, greift ein!

Breit hinter'm Steuer oder auf dem Sattel ist das Letzte!
Damit Ihr und alle Anderen sicher nach Hause kommen, einigt Euch vorher,
wer fährt, oder bleibt, bis Ihr wieder nüchtern seid.

Die Nutzung von Pocket- oder Minibikes ist nicht erlaubt!
Auf dem gesamten Gelände!

Gerast wird auf der Rennstrecke!
Auf dem restlichen Gelände und zwischen Menschenmengen wird
Schrittgeschwindigkeit gefahren!

Kein Betreten oder Befahren des Flugfeldes.
Die vorhandenen Absperrungen sind zu Eurem Schutz da.
Widerhandlungen führen zu sofortigem Platzverweis.

Wegen erhöhter Unfallgefahr ist es nicht erlaubt die Hangars von außen zu
erklettern oder zu betreten.

Der Verzehr von mitgebrachten Getränken und Speisen
ist nur auf den Campgrounds gestattet. Grillen? Klar, aber keine
offenen Feuerstellen. Erhöhte Brandgefahr!

Wenn Ihr schon einen Hund mitbringt,
besorgt ihm einen schattigen Platz und bindet ihn an.

Liebe Camper haltet bitte das Gelände sauber.

RACE 61 gegen Rechts! Nazis - Ihr seid hier unerwünscht!

Wir sind gehalten, darauf hinzuweisen, dass Minderjährige
ohne Erziehungsberechtigte das Gelände vor 00:00 Uhr verlassen müssen.

Danke für Euer Verständnis.

Viel Spaß...

 

Galerie C/O Berlin im Anerikahaus
ab 11:00 Uhr
Galerie C/O Berlin
Amerika Haus, Hardenbergstraße 22-24
10623 Berlin

Galerie C/O Berlin im Anerikahaus

Millionen Berliner haben sich Jahrzehnte lang in seiner Bibliothek und bei Filmvorführungen informiert, Robert Kennedy, Richard Nixon und Willy Brandt kamen zu Besuch, es wurde mit Eiern und Molotow-Cocktails beworfen und mit Stachedraht gesichert, Robert Rauschenberg, Frank Lloyd Wright und Lyonel Feininger stellten hier ihre Werke aus – das Berliner Amerika Haus ist weit mehr als ein architektonisches Kleinod aus den 1950er Jahren. An diesem Gebäude spiegelte sich die wechselvollen transatlantischen Beziehungen zwischen den USA und der Bundesrepublik Deutschland seit dem Ende des 2. Weltkrieges wider. Symbolhaft stand es 50 Jahre lang im Brennpunkt kultureller und politischer Diskussionen und internationaler Kontroversen.

Am Anfang war das Amerika Haus noch offen für alle. Eine kulturelle Begegnungsstätte der USA in Form eines demokratischen und zivilgesellschaftlich organisierten Veranstaltungs- und Informationszentrums. Im Zuge der antiamerikanischen Proteste seit den 1960er Jahren und nach den Anschlägen vom 11. September 2001 jedoch änderte sich diese Offenheit Schritt für Schritt in Richtung einer Festung. US-amerikanische Institutionen haben ihre Sicherheit soweit verstärkt, dass nur noch geladene Gäste das Amerika Haus besuchen konnten – hinter hohen Zäunen, mit Rollgittern vor den Fenstern und Sicherheitsschleusen. Spätestens mit der Eröffnung der neuen amerikanischen Botschaft am Brandenburger Tor und der Übereignung der Immobilie an das Land Berlin im Jahr 2006 fiel das Amerika Haus in einen Dornröschenschlaf.

Architektur

Hell, schlicht und filigran - das Amerika Haus wurde 1956/57 im Rahmen der Internationalen Bauausstellung nach Plänen des Architekten Bruno Grimmek erbaut. Es diente bis 2006 als kulturelle Begegnungsstätte und Informationszentrum der USA – inklusive Kino, Bibliothek und Ausstellungsflächen. Nach Jahren diverser Zwischennutzungen wurde das Gebäude 2014 vom Land Berlin denkmalgerecht saniert und nach einem Raumkonzept von mvprojekte mit Wolfgang Zeh in Zusammenarbeit mit Petra und Paul Kahlfeldt Architekten Studio umgebaut. Diese Wiederbelebung zeigt sich in der Architektur – ein behutsamer Rückbau mit Freilegung der originalen Bausubstanz sowie eine Verbindung zwischen Alt mit Neu mit modernen Standards einer professionellen, musealen Infrastruktur. Damit knüpft C/O Berlin an die ursprüngliche Funktion des Gebäudes an und schafft im Amerika Haus neue Freiräume für kulturelle Begegnungen und innovative Ideen.  

Chronologie

26. Februar 1946 Eröffnung einer öffentlichen Bücherei der amerikanischen Besatzungstruppen. Die Keimzelle des Amerika Hauses befindet sich in der Kleiststraße 10–12 und bietet 2000 Bücher zur Ausleihe an.

März 1946 Eröffnung des British Information Centre »Die Brücke« in Westberlin

Dezember 1946 Erste Ausstellung: Jugendbücher aus aller Welt

21. Mai 1947 Aus der Bücherei wird offiziell ein U. S. Information Center. Wie auch in einigen westdeutschen Städten wird die Einrichtung Amerika Haus genannt.

1947 Eröffnung des Hauses der Kultur der Sowjetunion in Ostberlin

3. Juni 1949 Umzug in das größere Haus Einemstraße 1 in Schöneberg

April 1950 Eröffnung des Maison de France in Westberlin

1951/52 Der Standort Hardenbergstraße wird für einen Neubau ins Auge gefasst. Im Dezember 1952 wird der Pachtvertrag zwischen dem Land Berlin und dem amerikanischen State Department abgeschlossen.

1951 Zunächst soll Walter Gropius das Amerika Haus entwerfen. Doch der Auftrag scheitert an seiner Forderung, in US-Dollar bezahlt zu werden.

1952 Erster Entwurf des amerikanischen Architekturbüros SOM (Skidmore, Owings and Merrill)

1953 Der Tagesspiegel berichtet erstmals von den Bauplänen und hebt die »überdimensionale Fensterfront« hervor. Vorläufige Einstellung der Planungen aufgrund des Regierungswechsels in den USA.

1955 Beauftragung des Senatsarchitekten Bruno Grimmek

12. März 1955 Die SED-Zeitung Neues Deutschland kommentiert die Neubaupläne in Anspielung auf den nahe gelegenen Zoo: »Ein Amerika Haus, das war es, was in der Nähe des Affenhauses noch gefehlt hatte!«

30. Oktober 1956 Richtfest

5. Juni 1957 Feierliche Eröffnung

1. Mai 1958 Erste antiamerikanische Demonstration vor dem Gebäude – die Ostberliner FDJ zieht vorbei

1960/61 Erweiterung durch ein rückwärtiges Tiefgeschoss. Dort befinden sich unter anderem Seminar- und Filmvorführräume

November 1961 Eröffnung der Dauerausstellung Die Mauer. Sie wird im vormaligen Ost-Lesesaal gezeigt, wo seit dem Mauerbau am 13. August die Besucher aus Ostberlin zwangsläufig ausbleiben.

Frühjahr 1962 Das British Information Centre zieht in das Nachbargebäude Hardenbergstraße 20.

5. Februar 1966 Bei der ersten Anti-Vietnamkriegs-Demonstration des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS) werden Eier auf die Fassade des Amerika Hauses geworfen.

4. Mai 1970 Anschlagsversuch mit Brandsätzen durch Linke

9. Mai 1970 Große Straßenschlacht zwischen Anti-Vietnamkriegs-Demonstranten und der Polizei vor dem Amerika Haus

1973 Höhepunkt der Protestwelle: Mindestens neun antiamerikanische Demonstrationen, meistens organisiert von der maoistischen KPD, ziehen im Laufe des Jahres vor das Gebäude.

1973/74 Grundlegende Renovierung und Umbau. Als Reaktion auf die Demonstrationen und Anschlagsversuche werden die Fenster verstärkt. Die Bibliothek verringert ihre Bestände und wandelt sich zu einer amerikakundlichen Fachbibliothek.

1974 Die etwa 150 Meter vom Amerika Haus entfernte Joachimstaler Straße ist laut einer Zählung der fußgängerreichste Ort in Westberlin.

1974 Die Ausstellung Street Art ist mit 12 000 Besuchern eine der erfolgreichsten in der Geschichte des Hauses.

1976 Nach sechzehn männlichen Leitern des Hauses ist mit der US-Diplomatin Caroline Meirs erstmals eine Frau im Amt.

17. Mai 1980 Bei einer Demonstration anlässlich der alliierten Militärparade erklettern RAF-Sympathisanten das Dach. Es folgt eine vierstündige Auseinandersetzung mit der Polizei.

1989/90 Nach der Wende organisiert das Amerika Haus viele Veranstaltungen in der DDR beziehungsweise in den »neuen Ländern«. Zugleich wird in der amerikanischen Außenpolitik der Sinn einer Weiterführung der deutschen Amerika Häuser infrage gestellt. Mit dem Fall des Kommunismus und der Etablierung der deutschen Demokratie sieht man ihre Mission in Deutschland als erfüllt an. Bis zur tatsächlichen Schließung vergehen aber noch sechzehn Jahre.

7. August 1998 Terroranschläge von al-Quaida auf die US-Botschaften in Kenia und Tansania. Insgesamt 223 Tote. In der Folge werden US-Einrichtungen in aller Welt abgeschottet. Die Maßnahmen bringen das öffentliche Kulturprogramm des Amerika Hauses 1999 fast zum Erliegen. 1999 Die Bonner kommen – Umzug der US-Botschaft von Bonn nach Berlin. Das Amerika Haus wird nun vor allem als Verwaltungsgebäude der Kulturabteilung genutzt.

11. September 2001 Nach den Terroranschlägen in New York legen viele Berliner Blumen vor dem Gebäude nieder.

2006 Obwohl die neue US-Botschaft am Pariser Platz noch nicht fertig gestellt ist, zieht die Kulturabteilung aus dem Amerika Haus aus. Kurz vor seinem 50-jährigen Jubiläum steht das Haus damit leer.

2009 Der Neubau des unmittelbar angrenzenden Parkhauses nimmt keine Rücksicht auf das denkmalgeschützte Amerika Haus.

2014 Wiedereröffnung von C/O Berlin im Amerika Haus

Contact

C/O Berlin Foundation . Amerika Haus . Hardenbergstraße 22–24 . 10623 Berlin
Tel +49.30.284.44 16-0 . Fax +49.30.284.44 16-19 . info@co-berlin.org . www.co-berlin.org

Öffnungszeiten

Ausstellungsräume . Täglich 11–20 Uhr . geschlossen am 24.12.
Café . Täglich 11–20 Uhr . geschlossen am 24.12.

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Deutsche Geschichte in Bildern und Zeugnissen
ab 10:00 Uhr
Deutsches Historisches Museum
Unter den Linden 2
10117 Berlin

Deutsche Geschichte in Bildern und Zeugnissen

Die Einrichtung einer Dauerausstellung, in der sich Besucher über die Epochen der deutschen Geschichte in ihrem europäischen Zusammenhang informieren können, sah die Gründungskonzeption als zentrale Aufgabe des Deutschen Historischen Museums an. Mit der ständigen Ausstellung im Berliner Zeughaus, die seit Pfingsten 2006 für die Öffentlichkeit zugänglich ist, erfüllt das DHM den anspruchsvollen, noch nie zuvor in diesem Umfang gestellten Bildungsauftrag. Mehr als 8 000 historische Exponate berichten von Menschen, Ereignissen, Ideen und Abläufen während rund 2 000 Jahren deutscher Vergangenheit, vom 1. Jahrhundert vor Christus bis in die Gegenwart.

In der Konzeption für die Arbeit des Deutschen Historischen Museums, die im Gründungsjahr 1987 von einer Kommission aus 14 namhaften deutschen Wissenschaftlern vorgelegt wurde, lauten zentrale Aussagen zur Zielsetzung der Institution wie folgt:

Das Museum soll Ort der Besinnung und der Erkenntnis durch historische Erinnerung sein. Es soll informieren, die Besucher darüber hinaus zu Fragen an die Geschichte anregen und Antworten auf ihre Fragen anbieten. Es soll zur kritischen Auseinandersetzung anregen, aber auch Verstehen ermöglichen und Identifikationsmöglichkeiten bieten. [...] Das Museum soll mit den ihm eigenen Mitteln den Wissens- und Erfahrungsbestand der Besucher bereichern, ihre historische Vorstellungskraft anregen und ihnen selbständige Urteile erleichtern.

Die Ständige Ausstellung kommt diesem Auftrag mit Hilfe einer detailliert geplanten Zusammenstellung von rund 8 000 aussagekräftigen, originalen Objekten aus nahezu allen Bereichen der menschlichen Lebenswelt in Vergangenheit und Gegenwart nach. Als historische Zeugnisse geben diese Exponate dem Betrachter Kunde von vergangenen Dingen, und als historische Zeugnisse werden sie in der Ausstellung nach ihrem jeweiligen Informationsgehalt zur deutschen Geschichte befragt. Im Ergebnis werden anschauliche und den historischen Realitäten möglichst eng verpflichtete Schilderungen zu den spezifischen Ereignissen und Lebensumständen jeder Epoche entwickelt. Der Fokus der Befragung wechselt in Abhängigkeit von den prägenden politischen und gesellschaftlichen Fragestellungen einer jeden Zeit. Durch die Vorgehensweise entsteht ganz bewusst keine lineare oder zielgerichtete Darstellung historischer Prozesse, wie sie in vielen Nationalmuseen des 19. und 20. Jahrhunderts dargeboten wurde, sondern eine epochenspezifisch differenzierte, historisch-kritische Nachzeichnung der vielfältigen Verläufe, der Kontinuitäten, aber auch der Brüche und Fehlentwicklungen der deutschen Geschichte. Die erweiterte Perspektive nimmt immer auch Europa in den Blick, so dass die deutsche Geschichte durchgängig in ihrem europäischen Kontext dargestellt werden kann. Auf diesem Wege wird Besuchern aus dem In- und Ausland die Möglichkeit eröffnet, Informationen zu allen wesentlichen Aspekten der wechselvollen Geschichte der Deutschen zu gewinnen, die als Basis für eine eigenständige Urteilsfindung und Auseinandersetzung dienen können.

Bei allen historisch bedingten Unterschieden im Detail geben die Darstellungen der ständigen Ausstellung auch Auskünfte zu einem konzeptionell klar definierten Kreis von Grundkonditionen der politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Existenz im deutschsprachigen Raum durch die Jahrhunderte. Um die Besucher für diese Themenfelder zu sensibilisieren, werden von Beginn an acht mit der Sachverständigenkommission erarbeitete Leitfragen herausgestellt, die als Hilfsmittel zur Erschließung der Fülle des Exponat- und Informationsangebotes dienen sollen:

* Deutschland – Wo liegt es?
* Die Deutschen – Was hielt sie zusammen?
* Wer herrschte, wer gehorchte, wer leistete Widerstand?
* Woran glaubten die Menschen, wie deuteten sie die Welt?
* Wovon lebten die Leute?
* Wer mit wem gegen wen? Konflikt und Kooperation in der Gesellschaft
* Was führt zum Krieg, wie macht man Frieden?
* Wie verstehen die Deutschen sich selbst?

Diese Fragen werden durch die Ausstellung nicht explizit beantwortet. Vielmehr wird es dem Besucher selbst überlassen, anhand der Darstellungen zu eigenen Antworten und Interpretationen der Zusammenhänge zu gelangen.
Die Geschichtsvermittlung erfolgt also absichtsvoll nicht in belehrender Form und mit dem Anspruch auf absolute Wahrheiten, sondern als Anleitung zur eigenen Auseinandersetzung mit der Vergangenheit im Hinblick auf die Fragestellungen unserer Zeit.
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Ausstellung des 1. Berliner DDR Motorrad-Museum
ab 10:00 Uhr
1. Berliner DDR-Motorrad-Museum
Rochstraße 14c
10178 Berlin

Ausstellung des 1. Berliner DDR Motorrad-Museum

Über 100 Motorräder, Roller und Mopeds der Hersteller MZ, Simson und IWL sind auf ca. 1000qm Fläche über 2 Etagen ausgestellt. Das sind nahezu alle Modelle aus 40 Jahren DDR Zweiradproduktion, dazu viele Gespanne, Sport-und Rennmaschinen,Sonderfahrzeuge aber auch Behördenkräder.

Im Museum selbst warten einige "Knüller" auf unsere Besucher.
So zum Beispiel mehrere Modelle vom Kultroller "Schwalbe", mit dem auch die beliebte DDR-Schauspielerin Agnes Kraus als "Schwester Agnes" über die Dörfer fuhr.
Desweiteren viele Exponate von IFA/MZ mit denTypen RT, BK, ES, ETS, TS, und ETZ .Die Roller von IWL mit den Typen Pitty, Wiesel, Berlin und Troll. Aber auch Motorräder,Mopeds und Mokicks von Simson/Suhl wie AWO-T, AWO-S , SR1 und SR2 dann die Suhler Vogelserie, Mofa und S50, S51 und viele andere mehr. Nicht zu vergessen die EMW R 35 aus Eisenach.

Eine weitere Rarität ist ein Eskorte-Motorrad der Ära Honecker mit originalem DDR-Emblem an der Verkleidung. Von diesen Maschinen gab es nur 60 Stück, wobei 30 nach Ungarn exportiert wurden. Inzwischen existieren von dem Eskorte-Modell nur noch sehr wenige Maschinen.

Es sind auch andere Ausstellungstücke dabei,von denen es nur ganz wenige Exemplare gibt.
z.B. : Drei DKW und IFA Rennmaschinen mit 125 bzw 150 ccm, eine davon mit Ladepumpe.

Im Museum sind auch Dokumentationen über die Motorradwerke in der DDR zu finden. Dazu kommen Schaubilder, Filme, Videos, DVDs, Ansichtskarten und Bücher.

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Foto: 1. Berliner DDR Motorrad-Museum
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Foto: 1. Berliner DDR Motorrad-Museum
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Foto: 1. Berliner DDR Motorrad-Museum
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Foto: 1. Berliner DDR Motorrad-Museum
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Foto: 1. Berliner DDR Motorrad-Museum
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Foto: 1. Berliner DDR Motorrad-Museum
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Foto: 1. Berliner DDR Motorrad-Museum
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Foto: 1. Berliner DDR Motorrad-Museum
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Foto: 1. Berliner DDR Motorrad-Museum
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Foto: 1. Berliner DDR Motorrad-Museum

Vorschau für Berlin

Antike Welten
25.06.2017
ab 10:00 Uhr
Altes Museum
Bodestraße 1
10178 Berlin

Antike Welten

Antike Welten in vollkommen neuer Darstellung sind seit dem 24. Februar 2011 im Alten Museum zu erleben: Nach den Etruskern und Römern, die seit Juli 2010 im Obergeschoss 250.000 Besucher begeistert haben, präsentiert die Antikensammlung nun im Hauptgeschoss ihre weltberühmte Sammlung griechischer Kunst in neuem Gewand.

Der Rundgang durch die neue Präsentation im Hauptgeschoss des Alten Museums beginnt mit der "Zeit der Helden" von 1000 bis 700 v. Chr. Kriegerstatuen und Helme stehen neben orientalisch geprägten Bildern von Greifen und Löwen. Schon wird der Blick gelenkt in die nächsten Räume zu archaischen Heiligtümern und Grabmonumenten des 6. Jhs. v. Chr.: Eine "Heilige Straße" führt auf den kolossalen Kuros von Didyma zu, die farbenprächtige "Berliner Göttin" blickt dem "Kopf Sabouroff" in die Augen.
Die Welt der Götter, Heroen und Sagen klassischer Zeit entfaltet sich im Nordsaal mit einem Feuerwerk bekannter Vasenbilder und Skulpturen. Im Zentrum rahmen Meisterwerke klassischer Kunst wie der Speerträger und die Amazone des Polyklet zusammen mit Meistervasen des Andokides und Euphronios den "Betenden Knaben". "Leben und Tod in Athen" beleuchtet jede Facette des Alltags in der Metropole der Klassik.

Das Theater in Griechenland und Unteritalien leitet über zu den Griechen im Westen, mit der "Thronenden Göttin" aus Tarent im Mittelpunkt. In der Abteilung zum Hellenismus werden Herrscher den einfachen Leuten gegenübergestellt - in Porträts und in ihrer Lebenswelt. Die Funde aus den Häusern von Priene, dem "Pompeji Kleinasiens", werden in einem ganz neuen Arrangement gezeigt.

Die ehemals im Pergamonmuseum ausgestellte prächtige Sammlung antiker Münzen des Münzkabinetts wird nun in einem separaten Raum mit blauem Himmelszelt präsentiert. Der Abschluss des Rundgangs bietet den Besuchern dann "350 Jahre Antikensammlung" im Zeitraffer (Die Münzen im Alten Museum im Interaktiven Katalog des Münzkabinetts).

Der nun eröffnete zweite Teil der neuen ständigen Ausstellung im Alten Museum hat einen faszinierenden Gesamtüberblick der Kunst der antiken Welt geschaffen - nicht nach Gattungen getrennt, sondern inhaltlich und ästhetisch arrangiert.

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Foto: Johannes Laurentius, Staatliche Museen zu Berlin
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Foto: Johannes Laurentius, Staatliche Museen zu Berlin
Chili & Schokolade. Der Geschmack Mexikos
27.06.2017
ab 09:00 Uhr
Botanisches Museum
Königin-Luise-Straße 6-8
14195 Berlin

Chili & Schokolade. Der Geschmack Mexikos

Chili & Schokolade, aber auch Mais, Avocado, Bohnen und Tomaten sind aus unseren Küchen heute nicht mehr wegzudenken. Aber kennen Sie auch Pittahaya, Chia, Annatto oder Cilantro? Alle diese Pflanzen-Zutaten stammen aus Mexiko oder werden zumindest seit Jahrtausenden dort kultiviert. Viele Zierpflanzen von Weltrang sind ebenfalls stolze Mexikaner. Die Dahlie beispielsweise, die uns im Herbst mit ihrer flammenden Blütenpracht erfreut. Oder beliebte Büropflanzen wie Yuccapalme, Elefantenfuss und die meisten Kakteen. 

Die Ausstellung im Botanischen Garten und Botanischen Museum präsentiert wichtige mexikanische Nutzpflanzen und ihre Jahrtausende alte Geschichte. Zugleich zeigt sie auf, aus welchem natürlichen Reservoir diese weltweit einzigartige kulinarische und kulturelle Vielfalt schöpft: Mexiko ist mit rund 30.000 Pflanzenarten eines der artenreichsten Länder unserer Erde. Eine Rundreise durch die wichtigsten Lebensräume und ihre Pflanzenwelt zeigt anschaulich und lebendig, welche klimatischen und naturgeschichtlichen Faktoren Mexiko zu einem der hotspots der Artenvielfalt und damit auch zu einem hotspot des guten Geschmacks gemacht haben.

IIm Botanischen Museum sowie dem Kakteen- und Nutzpflanzengewächshaus kann man ab Mai 2017 rund um Mexiko vieles probieren, riechen, lebende Pflanzen studieren und sogar Rezepte mit nach Hause nehmen. Chili & Schokolade spielen dabei natürlich eine ganz besondere Rolle. Freuen Sie sich auf ein Ausstellungserlebnis für alle Sinne!

Zweisprachig (deutsch-englisch)
Täglich 10-18 Uhr (Museum) bzw. 9 Uhr bis 30 min vor Gartenschluss (Gewächshäuser)
 
Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Instituto de Biología der Universidad Autónoma de México, Ciudad de México (UNAM) und ist Teil der Veranstaltungen zum Dualen Jahr Mexiko-Deutschland.
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100 OBJEKTE
27.06.2017
ab 10:00 Uhr
AlliiertenMuseum
Clayallee 135 - Outp
14195 Berlin

100 OBJEKTE

Nach dem Zweiten Weltkrieg wird Berlin zur Vier-Sektoren-Stadt und schon bald zu einem Brennpunkt des Kalten Krieges. Die Auswirkungen dieses weltumspannenden Konfliktes prägen die Stadt bis heute. Die Ausstellung beleuchtet die Schlüsselrolle Berlins im Kalten Krieg anhand von 100 ausgewählten Objekten, die jedes für sich eine ganz eigene Geschichte dieser Epoche erzählen und die Bedeutung der Stadt als Symbol, Front, Bühne, Schaufenster und Erinnerungsort des Kalten Krieges deutlich machen.

Die Sonderausstellung „100 OBJEKTE. Berlin im Kalten Krieg“ greift auf die umfangreiche Sammlung des AlliiertenMuseums zurück. Die Objekte aus der Sammlung lassen unterschiedliche Sichtweisen auf die Geschehnisse in Berlin zu. Sie bieten amerikanische, britische oder französische Perspektiven, aber auch deutsche – westliche oder östliche. Für die Ausstellung wurden einhundert Objekte ausgewählt, die gleichzeitig für ein Narrativ des Kalten Krieges in Berlin, darüber hinaus aber auch für eine nationale oder globale Erzählung stehen. Viele, auf den ersten Blick vielleicht banal-erscheinende, alltägliche Hinterlassenschaften, bilden so zusammengenommen ein facettenreiches Bild der Epoche. In diesem Sinne verdeutlicht die Ausstellung die vielfach entscheidende Rolle Berlins im Kalten Krieg.

„100 OBJEKTE. Berlin im Kalten Krieg“ reicht über die Sonderausstellungsfläche des AlliiertenMuseums hinaus. Rund ein Viertel der Ausstellungsstücke befinden sich in der Dauerausstellung und auf dem Freigelände. Sie werden an ihrem jeweiligen Standort als Teil der Sonderausstellung markiert. Die Geschichten hinter den Objekten werden in einem ausstellungsbegleitenden Textheft präsentiert. Zusätzlich wird das Führungsprogramm des AlliiertenMuseums für die Laufzeit der Sonderausstellung durch zielgruppengerechte dialogische Führungen erweitert. Ziel der Ausstellung ist es, die Bedeutung des Museums und seiner Sammlung für die Stadtgeschichte Berlins im Kontext des Kalten Krieges bewusst zu machen.

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Chili & Schokolade. Der Geschmack Mexikos
30.06.2017
ab 09:00 Uhr
Botanisches Museum
Königin-Luise-Straße 6-8
14195 Berlin

Chili & Schokolade. Der Geschmack Mexikos

Chili & Schokolade, aber auch Mais, Avocado, Bohnen und Tomaten sind aus unseren Küchen heute nicht mehr wegzudenken. Aber kennen Sie auch Pittahaya, Chia, Annatto oder Cilantro? Alle diese Pflanzen-Zutaten stammen aus Mexiko oder werden zumindest seit Jahrtausenden dort kultiviert. Viele Zierpflanzen von Weltrang sind ebenfalls stolze Mexikaner. Die Dahlie beispielsweise, die uns im Herbst mit ihrer flammenden Blütenpracht erfreut. Oder beliebte Büropflanzen wie Yuccapalme, Elefantenfuss und die meisten Kakteen. 

Die Ausstellung im Botanischen Garten und Botanischen Museum präsentiert wichtige mexikanische Nutzpflanzen und ihre Jahrtausende alte Geschichte. Zugleich zeigt sie auf, aus welchem natürlichen Reservoir diese weltweit einzigartige kulinarische und kulturelle Vielfalt schöpft: Mexiko ist mit rund 30.000 Pflanzenarten eines der artenreichsten Länder unserer Erde. Eine Rundreise durch die wichtigsten Lebensräume und ihre Pflanzenwelt zeigt anschaulich und lebendig, welche klimatischen und naturgeschichtlichen Faktoren Mexiko zu einem der hotspots der Artenvielfalt und damit auch zu einem hotspot des guten Geschmacks gemacht haben.

IIm Botanischen Museum sowie dem Kakteen- und Nutzpflanzengewächshaus kann man ab Mai 2017 rund um Mexiko vieles probieren, riechen, lebende Pflanzen studieren und sogar Rezepte mit nach Hause nehmen. Chili & Schokolade spielen dabei natürlich eine ganz besondere Rolle. Freuen Sie sich auf ein Ausstellungserlebnis für alle Sinne!

Zweisprachig (deutsch-englisch)
Täglich 10-18 Uhr (Museum) bzw. 9 Uhr bis 30 min vor Gartenschluss (Gewächshäuser)
 
Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Instituto de Biología der Universidad Autónoma de México, Ciudad de México (UNAM) und ist Teil der Veranstaltungen zum Dualen Jahr Mexiko-Deutschland.
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Dauerausstellung: AlliiertenMuseum Rundgang
30.06.2017
ab 10:00 Uhr
AlliiertenMuseum
Clayallee 135 - Outp
14195 Berlin

Dauerausstellung: AlliiertenMuseum Rundgang

Der Rundgang durch die Dauerausstellung beginnt im Outpost Theater. Ausgangspunkt ist der Einmarsch der Truppen der Westmächte am 4. Juli 1945 in ihre Berliner Besatzungssektoren. Das Großphoto im Foyer des Gebäudes zeigt vor allem Frauen und Kinder sowie einige ältere Männer, die im zerstörten Berlin den Einmarsch verfolgen. Ein ähnliches Motiv findet der Besucher auch im Foyer des Bibliotheksgebäudes. Fast genau 50 Jahre später, am 4. September 1994, verfolgt hier die West-Berliner Bevölkerung die letzte Parade der westalliierten Truppen auf der "Straße des 17. Juni". Damit ging die einzigartige Geschichte der Westmächte und Berlin zu Ende. Aus den Siegern und Besatzern von einst waren Verbündete und Freunde geworden.

Die Dauerausstellung ist chronologisch in zwei Abschnitte unterteilt, die räumlich auf die beiden Gebäude Outpost Theater und Nicholson-Gedenkbibliothek verteilt sind. Im "Outpost" werden die Jahre 1945 bis 1950 beleuchtet. Im Mittelpunkt steht die Geschichte der Berliner Luftbrücke 1948/49.

Die Ausstellungssequenz in der Bibliothek widmet sich der Zeit von 1951 bis 1994. Hier konzentriert sich die Präsentation auf die militärischen Konfrontationen während des Kalten Krieges. Den Höhepunkt stellt das restaurierte Segment aus dem berühmten Spionagetunnel dar, der 1953/54 vom amerikanischen und britischen Nachrichtendienst gebaut wurde, um die sowjetischen Kommunikationslinien in Berlin anzuzapfen. Im Abspann dieses Ausstellungsteils werden dann schlaglichtartig auch die Ereignisse von der Deutschen Einheit am 3. Oktober 1990 bis zum Abzug der Westmächte vier Jahre später gestreift.

Das Freigelände zwischen den beiden Gebäuden präsentiert die herausragenden Großobjekte des Museums. Sie alle verweisen auf das Hauptproblem, mit dem sich die Westmächte von Anbeginn in Berlin auseinandersetzen mussten: den Zugang nach Berlin. Die Stadt hatte nach Kriegsende mitten in der sowjetischen Besatzungszone gelegen und die Zugangsrechte waren von den späteren Siegermächten nicht klar geregelt worden. Die erste große Krise kam im Juni 1948 mit der sowjetischen Blockade, die von den Westmächten mit der Luftbrücke beantwortet wurde. Im Zentrum des Freigeländes steht daher ein Flugzeug vom Typ "Hastings", das von der Royal Air Force während der Luftbrücke eingesetzt wurde. Dahinter befindet sich der Restaurant Waggon des französischen Militärzuges. Täglich verkehrten zwischen den Westzonen und Berlin Militärzüge der drei Westmächte. Sie dienten neben der militärischen Versorgung vor allem als Frühwarnsystem für den Fall einer erneuten Blockade. Und schließlich kann hier auch der Besucher das weltberühmte Kontrollhäuschen vom Checkpoint Charlie in Augenschein nehmen. Als Ausstellungsobjekt verweist es auf die unterbrochene Freizügigkeit innerhalb der Stadt. Ergänzt wird das Ensemble der Großobjekte durch ein "Stück" der Berliner Mauer sowie einen Wachturm, Symbole für die militärisch streng bewachte Sektorengrenze auf Seiten der DDR.

Alle Erläuterungen in der Ausstellung sind in den Sprachen Deutsch, Englisch und Französisch abgefasst.

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Skulpturensammlung im Bode-Museum
01.07.2017
ab 10:00 Uhr
Bode-Museum
Bodestraße 1
10178 Berlin

Skulpturensammlung im Bode-Museum

Die Skulpturensammlung besitzt Bildwerke vom frühen Mittelalter bis zum ausgehenden 18. Jahrhundert aus den deutschsprachigen Ländern, Frankreich, den Niederlanden, Italien und Spanien. Einen Sammlungsschwerpunkt bildet die Italienabteilung. Hauptwerke mittelalterlicher Skulptur wie die Madonna des Presbyter Martinus und der Schmerzensmann von Giovanni Pisano leiten über zu Meisterwerken der Frührenaissance. Glasierte Terrakotten von Luca della Robbia, die Pazzi-Madonna von Donatello und die Bildnisbüsten von Desiderio da Settignano, Francesco Laurana und Mino da Fiesole sind Glanzpunkte der Sammlung.

Ein weiterer Akzent liegt auf der spätgotischen deutschen Skulptur mit Werken von Hans Multscher, Tilman Riemenschneider, Hans Brüggemann, Niclaus Gerhaert von Leyden und Hans Leinberger. Die deutsche Renaissance- und Barockplastik ist mit Statuetten aus Alabaster und Elfenbein vertreten. Herausragend sind die monumentalen Ritterheiligen aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges.

Darüber hinaus besitzt das Museum eindrucksvolle Beispiele baugebundener Plastik. Die Gröninger Empore ist ein Hauptwerk der deutschen Romanik. Skulpturen von Andreas Schlüter und die Gruppe von sechs Feldherrnstatuen, die für den ehemaligen Wilhelmplatz geschaffen wurde, stehen für Berliner Bildhauerkunst des 17. und 18. Jahrhunderts. Rokoko und Frühklassizismus in Deutschland sind mit Arbeiten von Ignaz Günther, Joseph Anton Feuchtmayer, Edme Bouchardon, Pierre Puget und Jean Antoine Houdon vertreten.

In der Studiensammlung des neu eröffneten Bode-Museums sind zahlreiche italienische Bildwerke verschiedener Schulen, überwiegend aus der Zeit der Renaissance, zu sehen. Darunter befinden sich berühmte Stücke wie der Bronzekopf des Lodovico Gonzaga, das Kopffragment der "Prinzessin von Neapel" und die Flora-Büste, deren kunsthistorische Einordnung umstritten bzw. korrigiert worden ist. Schwerpunkte sind die Madonnenreliefs aus Ton, Stuck und Cartapesta aus dem 15. Jahrhundert, in deren Zentrum eine der bedeutendsten Madonnenkompositionen von Jacopo Sansovino aus dem 16. Jahrhundert steht, sowie einige erstmals seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges ausgestellte Fragmente erstrangiger Bildwerke.

Als besonderes Glanzlicht für zeitgenössisches bürgerliches Engagement ergänzt die "Kunstkammer Würth" mit 30 Werken aus der Sammlung des Industriellen, Kunstsammlers und Mäzens Reinhold Würth für drei Jahre in idealer Weise die Sammlung des Museums. Neben einem Kabinettschrank aus dem 17. Jahrhundert besteht der Schwerpunkt der Kunstkammer vorwiegend aus Kleinbildwerken in Elfenbein des 17. und 18. Jahrhunderts von Künstlern wie Leonhard Kern, Zacharias Hegewald, Joachim Henne, Adam Lenckhardt, Paul Egell oder Christoph Daniel Schenck. Des Weiteren finden sich in der Präsentation ein kostbarer Bernsteinaltar des 17. Jahrhunderts, eine von Paulus Ättinger teilvergoldete Silberarbeit, die eine Diana auf einem Hirsch zeigt, sowie gedrechselte Elfenbeinwerke.

Bode-Museum

Am Kupfergraben 1
10178 Berlin


Telefon Information Museumsinsel +49(0)30 - 2090-5577
Rollstuhlgeeignet

Öffnungszeiten
Mo
geschlossen
Di
10:00 Uhr - 18:00 Uhr
Mi
10:00 Uhr - 18:00 Uhr
Do
10:00 Uhr - 20:00 Uhr
Fr
10:00 Uhr - 18:00 Uhr
Sa
10:00 Uhr - 18:00 Uhr
So
10:00 Uhr - 18:00 Uhr


Bitte beachten Sie, dass die Kindergalerie im Bode-Museum wegen Instandsetzungsarbeiten am Mosaiktisch vom 1.2. bis zum 5.2.2010 geschlossen bleibt.

Verkehrsverbindungen

U-Bahn U6 (Friedrichstraße)
S-Bahn S1, S2, S25 (Friedrichstraße); S5, S7, S75 (Hackescher Markt)
Tram M1, 12 (Am Kupfergraben); M4, M5, M6 (Hackescher Markt)
Bus TXL (Staatsoper); 100, 200 (Lustgarten); 147 (Friedrichstraße)


Link zum Berliner Stadtplan

Sonderöffnungszeiten der Staatlichen Museen zu Berlin

Preise

Bode-Museum
8,- EUR ermäßigt 4,- EUR
gültig für das Bode-Museum

Museumsinsel bis: 11.04.2010
14,- EUR ermäßigt 7,- EUR
einschließlich Sonderausstellung "Die Rückkehr der Götter"

Museumsinsel
12- EUR ermäßigt 6,- EUR
Museumsinsel Berlin

Drei-Tage-Karte
19,- EUR ermäßigt 9,50 EUR
gültig für Berliner Museen ohne Sonderausstellungen

Jahreskarte
40,- EUR ermäßigt 20,- EUR
ohne Sonderausstellungen
Die Jahreskarte ist personengebunden und nicht übertragbar. Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Jahreskarte.

Jahreskarte Plus
80,- EUR ermäßigt 40,- EUR
einschließlich Sonderausstellungen der Staatlichen Museen zu Berlin
Gilt nur für Ausstellungen und Sonderausstellungen, die ausschließlich von den Staatlichen Museen zu Berlin veranstaltet und durchgeführt werden. Für Kooperationsausstellungen mit Dritten gelten Sonderkonditionen, die jeweils durch Aushang bekannt gegeben werden. Die Jahreskarte PLUS ist personengebunden und nicht übertragbar. Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Jahreskarte PLUS.

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Unsere Tagesempfehlungen

24. Juni 2017

09:00 Uhr
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Gärten der Welt Im Erholungspark Marzahn
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Race 61 - Luftfahrtmuseum Finowfurt e.V.
20. ROADRUNNER’S PARADISE FESTIVAL vom 23.-25.Juni 2017
11:00 Uhr
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Race 61 - Luftfahrtmuseum Finowfurt e.V.
20. ROADRUNNER’S PARADISE FESTIVAL vom 23.-25.Juni 2017
11:00 Uhr
Ausstellungen???
Race 61 - Luftfahrtmuseum Finowfurt e.V.
20. ROADRUNNER’S PARADISE FESTIVAL vom 23.-25.Juni 2017
14:00 Uhr
Museumsbesuche???
Schwules Museum
Selbstbewusstsein und Beharrlichkeit
16:00 Uhr
Gedenkstättenbesuch???
Gedenkstätte Berliner Mauer
Die Gedenkstätte